Antimanifest – Am Ende aller Tage

DIY-Antifa-Punk

Sehr schade, dass ich Antimanifest vor Kurzem aus zeitlichen Gründen bei ihrem Konzert in Wiesbaden nicht besuchen konnte. Das Album der drei Jungs aus Graz weiß nämlich zu gefallen. Schöner melodischer Punk, der in Richtung, ja vielleicht tatsächlich ein bisschen in Richtung But Alive geht. Zumindest werden sie nicht abstreiten können, dass sie ein wenig von ihnen beeinflusst wurden. Der Bandname, das „R.T.B.A.M“ und nicht zuletzt der Song „Wofür“ erinnert doch stark an die typischen Wiebusch-Akustiksongs der But Alive Alben von damals.

Trotz allem ziehen Antimanifest hier ihr eigenes Ding durch und können so einige Hits aufweisen. Zuerst zünden Lieder wie „Kaugummiromantik“ oder „Freitag, Samstag oder so“ und nach dem dritten Durchhören macht das komplette Album Spaß. „Am Ende aller Tage“ kommt nicht auf den „Review fertig – weg damit“-Stapel. Nee, das Ding leg ich in Zukunft immer mal wieder auf.


Info

Format: Vinyl + Downloadcode, Tape, Digital

Band: Facebook

Label: Homepage, Facebook

Marco Capgras

Marco Capgras

Exil Darmstädter, aus dem wunderschönen Bad Offenbach geflohen. 1995 - 2012 bei der Punkband „Ungunst“ am Mikrofon, mimt er jetzt bei seiner aktuellen Band „Captain Capgras“ den großen Zampano. Zwischendurch schnappt er sich mal seine Kamera und knipst ein bißchen fürs Polytox. Das will er so lange machen, bis er die Konzertfotografie beherrscht. Somit dürfte er uns also noch sehr lange erhalten bleiben…
Marco Capgras

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*