ARTHUR KAY & THE CLERKS – KOFFERFABRIK FÜRTH, 03.10.2017

Ska, Rocksteady und The Originals

Genau vor zehn Jahren war ich das letzte Mal in der Fürther Kofferfabrik, einem leicht angestaubten, aber doch kultigen und äußerst charmanten Urgestein der fränkischen Musik- und Clubszene. Vor zehn Jahren spielten dort Balzac, eine japanische Horrorpunkband, in der Lokalität, in der es sonst eher Blues, Jazz oder Rhythm ’n’ Blues zu hören gibt.

Diesmal gab sich der legendäre Arthur Kay mit The Clerks aus Köln die Ehre. Etwas irritierend mutete die Halbbestuhlung des Clubs an – geht Ska und Reggae ja doch eher in die Beine als in die Gesäßmuskulatur. Einige szenenfremde, aber wohl ortskundige Gäste hatten dort auch schon gemütlich Platz genommen um den ersten akustischen Klängen des ehemaligen The Braces Gitarristen Joe Scholes zu lauschen, als wir eintrafen.

Nach einigen Songs erklommen dann die Kölner The Clerks die Bühne, die äußerst routiniert einige eigene Stücke sowie Ska- und Rocksteadyklassiker zum besten gaben. Dann war der große Moment gekommen: Arthur Kay, seit 50 Jahren auf den Bühnen der Welt unterwegs, tänzelte in einem schicken Anzug auf die Bühne. Äußert gut gelaunt und extrem sympathisch präsentiere Mr. Kitchener hauptsächlich Songs von seinem neuen Album „The Night I Came Home“.

Natürlich durften auch einige Klassiker aus der The Originals Zeit nicht fehlen und so hatten am Ende die sitzende, ortskundige und die tanzende, zumeist kurzhaarige Fraktion im Club eine Menge Spaß. Toller Abend – tolle Band – toller Club.


Info:

Arthur Kay & The Clerks

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Joe Scholes

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Arne Marenda

Arne Marenda

Punkrock hält bekanntlich jung und so wurde die 50 vor zwei Jahren von dem Franken locker geknackt. Musikalisch seit 30 Jahren in diversen Bands (Hinks, Oxymoron, Droogiez, The Art) tätig, hat sich der gelernte Mediendesigner seit vielen Jahren auch der Konzertfotografie verschrieben weswegen er hier gelandet ist.
Arne Marenda

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