BATMOBILE – Brand New Blisters

Psychobilly

Die Psychobilly-Legende hat mit “Brand New Blisters” nach 20 Jahren ein neues Album veröffentlicht. Unser Serviervorschlag: laut!

Ganze 20 Jahre haben die drei Niederländer für ihr neues Album gebraucht – sieht man mal von „Cross Contamination“ ab, auf dem sie Songs von Peter Pan Speedrock coverten und umgekehrt. Mit „Brand New Blisters“ gibt’s nun also echten Nachschub. Und der dürfte den Fans von traditionellem Psychobilly ebenso gefallen wie aufgeschlossenen Rockabillies – schließlich hat das Trio 1983 mit Coverversionen einschlägiger Klassiker angefangen. Doch auch Fans von Punk’n’Roll dürfte gefallen, was zwar nicht erneut auf dem bandeigenen Label Count Orlok Musik veröfffentlicht, dafür aber im „Shitpit Studio“ des Leadsängers und Gitarristen aufgenommen wurde: 15 selbstgeschriebene, brandneue Songs, größtenteils Uptempo, abgemischt von Hay Zeelen (u. a. Sepultura).

Serviervorschlag ganz klar: laut! Trockener Kontrabass, treibendes Schlagzeug und twangige Gitarren? Check! Eingängige Mitgröl-Lyrics? Ja, auch das: „Party in the music hall! Rock and Roll and Al-co-hol! Someone’s gettin’ drinks for all! Rock and Roll and Al-co-hol!“ Dank regelmäßiger Auftritte haben sich die beiden Brüder Jeroen und Eric Haamers und Johnny Zuidhof immer wieder neue Fankreise erspielt; für Psychobillies der ersten Stunde zählen sie nicht zuletzt durch Auftritte im legendären Londoner Klub Foot sowieso zu den ganz Großen.

PS: Am 25. November sind sie Headliner des diesjährigen Satanic Stomps im Resonanzwerk Oberhausen.


Info

Format: CD/LP/Downloadcode

Labels: Butler Records, H’art, Music On Vinyl

Band Website: www.batmobileforever.com

Label Websites: https://butlerrecords.comwww.hart.dewww.musiconvinyl.com

Tilmann Ziegenhain

Tilmann Ziegenhain

Der leicht adipöse Mittdreißiger kann von vielem etwas, aber nichts richtig und hatte damit die besten Voraussetzungen, um irgendwas mit Medien zu machen. Wenn er nicht in Mannheim als Redakteur arbeitet, studiert er in Frankfurt, lebt in Darmstadt oder fällt in seinem Geburtsort Wiesbaden rum.
Hätte er mehr Zeit, würde er gerne Sütterlin und Blues Harp lernen – oder öfter die Rüsselspringer im Zoo besuchen. Weil er aber immer noch nicht das Zehnfingersystem beherrscht, hat er keine.
Eine der letzten ungeklärten Fragen unserer Zeit ist ihm zufolge, wie Vegetarier eigentlich zu fleischfressenden Pflanzen stehen.
Nachdem er heute zum ersten Mal in der dritten Person über sich geredet hat, fragt er sich außerdem, ob es nicht Zeit für einen Künstlernamen wäre.
Tilmann Ziegenhain

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