Berlin Rebel High School

Endlich Schule

Am 11. Mai erscheint mit BERLIN REBEL HIGH SCHOOL ein überaus interessanter Dokumentarfilm, der ein einmaliges Schulkonzept porträtiert. Und da wir einen Schreiber in den eigenen Reihen haben, der selbst in der Erwachsenenbildung tätig ist, sind wir gerade dran, mit dem Regisseur und/oder einem der Protagonisten ein Interview zu bekommen.

Im Film geht es um die SFE – Schule für Erwachsenenbildung. Die SFE ist beides: letzte Chance für Schulabbrecher und Autoritätsquerulanten, aber auch eines der wenigen liberalen Bildungsmodelle, das tatsächlich funktioniert. Seit 1973 besteht die SFE als basisdemokratisches Projekt: kein Direktor, keine Noten. Bezahlt werden die Lehrkräfte von den SchülerInnen, die gemeinsam über alle organisatorischen Fragen abstimmen. Damit ist die SFE extrem erfolgreich und schaffte es bis ganz nach oben in den Schulwettbewerben. DIY par excellence.

Die weitere Info zu dem Film ist: Der Filmemacher Alexander Kleider hat einen wilden Haufen von Berliner Underdogs auf ihrem Weg zum Abitur begleitet und auch die LehrerInnen portraitiert, denen nicht nur an der Lehre, sondern an der Neugier der SchülerInnen viel gelegen ist. BERLIN REBEL HIGH SCHOOL erzählt mit viel Witz und Energie von einer radikal anderen Idee von Schule, die Freiheit und Gemeinschaftlichkeit zusammenbringt. Was oft als Leistungsdruck verdammt wird, definieren die SchülerInnen kurzerhand um. Sie sind unbelehrbar und dabei extrem neugierig, sie sind eigen- und doch auch lernwillig. BERLIN REBEL HIGH SCHOOL zeigt mit viel Begeisterung, Sensibilität und Kraft, wie viel gemeinsame Zukunft in dieser Kombination stecken kann.

Hier der schon einmal spannende Trailer über eine Schule, die sich bestimmt einige früher gewünscht hätten:


Extrainfo:

Und wie es sich für Berlin gehört, gibt es eine ähnliche Schule ebenfalls für Kids im Grundschulalter. Hinter diesem Link verbirgt sich ein Artikel von Diana, die diesen damals für das Punkrock! schrieb. Rektorin der Rock ‘n’ Roll Grundschule ist übrigens Atti Mülders von der alten Deutschpunktruppe Bluttat.

Polytox Redaktion

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