Buchempfehlung – UNBEHAUSTE

Neuer Teil des Sammelbandes veröffentlicht

Viele von uns können nach Hause kommen. Sich nach einem anstrengenden Arbeitstag auf die Couch fläzen, ein Bierchen auf machen und den lieben Gott nen guten Mann sein lassen. Stellt euch vor ihr hättet keinen Alltag, keine Arbeit der ihr nachgehen könntet geschweige denn ein zu Hause, in dass ihr euch zurück zieht und euch wohl und behütet fühlt. Ihr geht dahin wo ihr zugewiesen, in ein Lager, eine Turnhalle oder alte Kaserne mit vielen anderen denen es genauso geht. Weil ihr keine andere Wahl hattet und ein langer Weg gepflastert von Angst, Wut und am Ende vielleicht Hoffnung hinter euch liegt. Das sind die Gedanken die mir durch den Kopf schießen, wenn ich an die neueste Ausgabe des Sammelbandes UNBEHAUSTE denke. Hier stellen 24 Autor*innen dar, was fremd sein bedeutet. Teilweise fiktiv, teilweise ungeschönt und echt. Ein Thema was 2016 wohl an niemandem so wirklich spurlos vorbei ging. Ein Teil des Erlöses kommt der Integrationsförderung zugute.

„Identität und Zugehörigkeit. Heimat und Herkunft. Aber auch Neuanfang und Integration ˗ diese Begriffe prägen unsere heutige Zeit wie schon lange nicht und stellen die Frage, was sie für einen selbst bedeuten. Was ist Heimat und wie lässt sich Vertrauen in der Fremde finden? Wohin führt der Weg, wenn es kein Ankommen zu geben scheint? Was bedeutet es, ein Menschenleben zu retten?“

Polytox Redaktion

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