DEAD TO ME – I Wanna Die In Los Angeles

Back On The Map

Für Freunde der Bay-Area-Punks von Dead To Me gab es 2014 tolle Neuigkeiten: nach sechsjähriger Abwesenheit kehrte Gründungsmitglied Jack Dalrymple zurück und die Band verkündete mit den Aufnahmen für ein neues Album zu beginnen. Allerdings spielte da Sänger und Bassist Tyson „Chicken“ Annicharico’s körperlicher und seelischer Gesundheitszustand nicht mit. Ununterbrochener Alkohol- und Drogenkonsum hatten ihre Spuren hinterlassen.  Statt neuem Album folgte eine Pause auf unbestimmte Zeit. Wie gewonnen, so zerronnen und von mir 5 Mark ins Phrasenschwein.

Ende 2016 erschien dann plötzlich und recht überraschend die drei-Song-Starke EP I Wanna Die In Los Angeles und knüpft damit nahtlos an die Zeiten von Cuban Ballerina an. Chicken scheint sich rehabilitiert zu haben und zeigt, dass man auch ohne writer’s fuel fantastische Songs schreiben kann. Die Rückkehr von Dalrymple tut dem Gesamtsound der Band zusätzlich gut und abgesehen von Elektro-Beats bei „Comforting the Disturbed and Disturbing the Comfortable“ hat sich eigentlich nicht viel getan. Das darf auch gerne so bleiben bis sich dann bei der nächsten Veröffentlichung noch neun Songs mehr auf der Platte tummeln.


Info

Format: 7″/Download

Label: Fat Wreck Chords

Band-Webseite: deadtomesf.com

Label-Webseite: www.fatwreck.com/

Philipp Dunkel

Philipp Dunkel

Geboren und aufgewachsen in der Peripherie eines saarländischen Mittelzentrums. Stets das Skateboard unter den Füßen, Eistee im Rucksack und Punkrock auf den Ohren. Mittlerweile Skateboard durch Crosstrainer und Eistee durch grüne Smoothies getauscht. Punkrock geht noch - aber bitte nicht zu laut.
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