Die Dorks – Urlaub in der BRD

Punkrock

DIE DORKS stellen unter Beweis, dass auch Punkrocker Musiker sein können.

Der ein oder andere hat hier vielleicht kürzlich das Interview mit den DORKS gelesen und erkannt, dass es sich bei der Band um Punks handelt, welche tatsächlich leben, was sie da musikalisch zum besten geben. Hier nun die neue Scheibe mit 15 neuen Songs. Das Album ist technisch unglaublich fett produziert und bedient sich so mancher Spielart des Rock ‘n’ Roll. Ein handwerklich unglaublich gut eingespieltes Schlagzeug bildet das Fundament und treibt in gutem Tempo durch die Chansons. Die Gitarrenmenschen spielen auf gleichem Niveau, wobei sicher die ein oder andere Metallplatte bei Gitarrist Passi in der Musiksammlung zu finden ist und hier in Gitarrensound und Spielweise seine Reminiszenz findet. So kreieren DIE DORKS ihren eigen Sound und heben sich von anderen Punkrockbands ab. Dies gilt wie immer auch für den professionellen Gesang von Lizal, welcher mir besonders gut gefällt, wenn sie hoch und doch sauber und kraftvoll singt. Das sichere Händchen für eingängige Melodien und inhaltlich zwischenmenschliche und gesellschaftliche Themen macht „Urlaub in der BRD“ zu einer richtig guten Platte und zum Ausdruck der konstanten Weiterentwicklung der Band. Abschließend möchte ich mich folgender Zeilen der Musiker bedienen: „Denn ich bin lieber alte Schule, bleibe ehrlich und radikal, denn alle großen Philosophen sind im Herzen asozial.“


dorks-urlaubFormat: CD

Band Website: Die Dorks

Label Website: Sn-Punx

Taube

Taube

Republikflüchtige Eltern entrissen mich wenige Wochen vor dem Mauerfall der DDR und so kam es letzten Endes, dass ich in Stuttgart als Columbidae sozialisiert wurde. Jeder, der das ehemalige Gestüt kennt, wird verstehen, dass es mich weiter zog. Da es mir an Kreativität mangelt, lebe ich heute (noch) in Berlin. Aber auch hier musste ich feststellen: Ich hasse Menschen! Musikalisch ist mein dilettantisches Schlagzeugspiel auf der ein oder anderen Deutschpunkplatte zu finden; dementsprechend fühle ich mich also dem Deutschpunk nicht entwachsen, sondern verbunden.
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