Hötsch Höhle – Künstler des Monats I

Künstler des Monats

In der ersten Online-Vernissage auf Polytox stellen wir den künftigen Leiter der Online-Galerie vor: Hötsch Höhle.

Zur Person muss man erwähnen, dass sich Hötsch Höhle schon seit mehreren Jahrzehnten mit dem Thema Malerei befasst. Um genau zu sein seit über 20 Jahren. Parallel dazu absolvierte er ein Germanistikstudium, an dessen Ende eine Examensarbeit über Dadaismus stand. Doch anstatt in einem Kunstverlag schlau über Bilder zu sinnieren, blieb er seinen Pinseln treu und betreibt seine Leidenschaft seit knapp einem Jahrzehnt nun auch beruflich.

Stilistisch bewegt er sich dabei in der plakativen Popart. Anfangs sogar noch mit Farben, die nach rund zwei Jahren radikal eliminiert wurden. Seitdem bleibt Hötsch Höhle seinem Stil treu, weshalb ein Hötsch mittlerweile einfach zu erkennen ist. Lediglich der Stil wurde verfeinert, aber am hohen Wiedererkennungswert nicht gerüttelt.

Nun zu den Bildern, die alle angeklickt werden wollen, wenn man sie komplett sehen möchte.

Kaufinteressenten für diese oder andere Werke finden den Kontakt zu Hötsch Höhle am Ende des Artikels.

Aufgemerkt, wenn der kiezkoenig vor deine Tür kotzt 100x60cm 2014
Aufgemerkt, wenn der Kiezkönig vor deine Tür kotzt
100 x 60cm
2014

 

Der Freigeist bevorzugt Großlochkäse zum Dessert 30 x 40 2016
Der Freigeist bevorzugt Großlochkäse zum Dessert
30 x 40
2016

 

Die große Babylon die Mutter aller Hurerei und aller Greuel auf Erden 30 x 40 2016
Die große Babylon, die Mutter aller Hurerei und aller Greuel auf Erden
30 x 40
2016

 

Unschwer zu erkennen ist, dass Hötsch sich als Basis für seine Bilder jeweils ein bekanntes Motiv auswählt, das er dann sozusagen verfälscht. Durch Hinzufügen, Kombinieren oder Weglassen bestimmter Details, die bis ins absurde führen, entstehen so gänzlich neue Werke, die einen ganz neuen Sinn ergeben, oder offen für jegliche Interpretation sind.

 

I Need A New Eyeball To Spice My Martini 30 x 40 2016
I Need A New Eyeball To Spice My Martini
30 x 40
2016

 

Mein Freund Sigthorson 30 x 40 2016
Mein Freund Sigthorson
30 x 40
2016

 

Within the realm of the dying sun 30 x 40 2016
Within the realm of the dying sun
30 x 40
2016

 

Neben seiner Malerei bezeichnet sich Hötsch Höhle als Aktivisten des Buero für angewandten Realismus. Darüber hinaus war und ist er immer mal wieder in den Bands Elektro-Günther (Postpunk-Geschrammel) sowie Gabba Gabba Hey (Very very very free Postjazz) zugange. Seiner Umtriebigkeit setzt er den Deckel als Schreiberling bei Niveau (RIP), Punkrock-Guide (RIP) und Punkrock!(RIP) oder als Funkwellen-DJ bei Radiotrinker, auf.

Wer ihn live und in Farbe sehen und anreden oder einfach bloß anhimmeln möchte, schaut einfach mal in Manheims bester Kneipe der Welt Blau vorbei. Von Donnerstag bis Samstag ist er dort, vor oder hinter der Theke, regelmäßig anzutreffen.

 

Der arme Hirsch 80 x 60 2014
Der arme Hirsch
80 x 60
2014

 

I Met Elvis At A Nudy Bar 40 x 40 2016
I Met Elvis At A Nudy Bar
40 x 40
2016

 

Selber schuld wenn er nicht pink ist 30 x 40 2015
Selber schuld wenn er nicht pink ist
30 x 40
2015

 

Wenn du willst dass ich komme, mach mir erst mal Platz 30 x 40 2016
Wenn du willst dass ich komme, mach mir erst mal Platz
30 x 40
2016

 


Links:

Hötsch Höhle

Buero für angewandten Realismus

Blau

Radiotrinker

Das Interview mit Hötsch Höhle auf Polytox

Bocky

Bocky

Aus dem Pfälzer Wald getrieben, schaffte es Bocky gerade über den Rhein bis nach Mannheim. Ende der Neunziger konnte er sich bis 2004 nicht entscheiden, ob er mit seinen Freunden lieber das Fanzine Pogo Presse veröffentlicht oder Punkkonzerte, Lesungen und Parties organisiert. Kurzerhand hängte er beides an den Nagel, um sich bald danach auf das Punkrock!-Zine zu konzentrieren. Doch nach knapp zehn Jahren und 24 Ausgaben wird dieser geile Lappen ebenfalls eingestellt. Nun markiert er erneut den Zampano aus der Asche.
Bocky

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