Isotopes – 1994 World Series Champions

Baseball-Punk

Weltpremiere bei Polytox: Das neue Album der Isotopes, 1994 World Series Champions, gibt es exklusiv bei uns im Vorab-Stream. Hört mal rein, es lohnt sich. Geiler Punkrock, der bei den Ramones in die Rock’n’Roll-Highschool gegangen ist.

Wenn sich Johnny Bottrop von der Terrorgruppe meldet und meint, man solle sich mal die Isotopes anhören, die er gerade auf seinem Brötchengeber-Label Destiny Records gesignet hat, dann macht man das auch. Schließlich waren die letzten Hinweise auch immer gut. Ey und wenn er dann noch mit The Ramones und Hanson Brothers lockt, rennt er ohnehin offene Türen ein. Wobei man schon sagen muss, dass der kanadische Sixpack deutlich agiler wirkt, als dass der New Yorker Prototyp jemals tat. Trotzdem sind die großen Urväter aus dem Sound der Isotopes nicht wegzudiskutieren. Das will ja auch niemand, lediglich noch etwas Westküste und knalligen Poppunk mit ins Spiel bringen.

Das Spiel worum sich alles bei den Isotopes dreht, ist Baseball, womit sie logischerweise schon wieder ein neues Subgenre erfunden haben. Wer hätte es gedacht Baseball-Punk ist gemeint. Naja, ist aber halt tatsächlich so. Denn alle ihre Songs handeln irgendwie von dem Spiel, in dem man den kleinen Ball so weit mit möglich mit nem Holzprügel hauen muss. Am interessantesten ist da wohl die Geschichte des Sport-Sternchen George Brett, der seinen Därmen wohl mal in aller Öffentlichkeit so richtig freien Lauf lies – ungewollt natürlich.

Isotopes aus Kanada veröffentlichen mit 1994 World Series Champions jedenfalls eine wirklich feine, zackige ramoneske Scheibe raus, bei der es egal ist, ob man nun auf Baseball steht oder nicht. Weil es es ist der Sound der zählt und der ist ziemlich großartig.

Hier ihr neues Album 1994 World Series Champions im Stream:

 


Info:

Format: CD, LP, Download

Label: Destiny Records

Band Website: isotopespunkrockbaseballclub.com

Label Website: Destiny Records

Bocky

Bocky

Aus dem Pfälzer Wald getrieben, schaffte es Bocky gerade über den Rhein bis nach Mannheim. Ende der Neunziger konnte er sich bis 2004 nicht entscheiden, ob er mit seinen Freunden lieber das Fanzine Pogo Presse veröffentlicht oder Punkkonzerte, Lesungen und Parties organisiert. Kurzerhand hängte er beides an den Nagel, um sich bald danach auf das Punkrock!-Zine zu konzentrieren. Doch nach knapp zehn Jahren und 24 Ausgaben wird dieser geile Lappen ebenfalls eingestellt. Nun markiert er erneut den Zampano aus der Asche.
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