Krawehl – s/t

Punkrock

Krawehl haben sich sechs Jahre Zeit gelassen für ihr Debüt-Album. Das Warten hat sich gelohnt.

In meinen Ohren klingt der Name Krawehl irgendwie nach dem kleinen Geschwisterchen von Krawall. Und wenn man Krawehl so liest, dann erhält man eine ganz passende Beschreibung zur Musik, die Krawehl aus Bielefeld spielen. Einerseits hat sie eine gewisse Härte, Aggressivität und Geschwindigkeit, gleichzeitig strotzt das Debütalbum der Bielefelder nur so vor mitreißenden Melodien, tollen Hooklines und ruhigeren Parts zum Luftholen. Das klingt dann schon sehr nach Flanellhemden, nach Vollbärten, nach Hot Water Music oder besser – da Sänger und Gitarrist Florian sich auf deutsch die Kehle heißer schreit – nach Bordsteinkantengeschichten.

 

Ich weiß, dass ich kürzlich erst geschrieben habe, dass mich Befindlichkeitspunkrock zurzeit stört. Aber bei Krawehl ist das anders. Das hier ist nicht glattgebügelt und auf Indieradio-Airplay getrimmt, sondern klingt schön abgefuckt und kaputt – halt nach Punk. Yeah, da will ich mehr von!!!


Info

Format: LP/DL

Label: Crystalmeth & Heartattack und Lala-Schallplatten

Band Website: www.facebook.com/kkrawehl

Label Website: www.lala-schallplatten.dehttp://crystalmethandheartattack.bigcartel.com/

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Falk Fatal

Lügenbaron, Tunichtgut, Aushilfsmisanthrop. Zudem Herausgeber des fulminant-famosen Fanzines Der gestreckte Mittelfinger, Sänger der Oldiepunkband FRONT und Gelegenheitsschmierfink für diverse Schundpublikationen. Mimt hier eine Hälfte der Chefredaktion.
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