LoFat Orchestra – neon lights

Post-Punk

Lo Fat Orchestra veröffentlichen mit “neon lights” ein starkes Postpunk-Album, das Menschen mit Geschmack mit der Zunge schnalzen lässt.

Ich habe in der Vergangenheit nur Gutes über das Lo Fat Orchestra gelesen und nachdem ich das neue Album gehört habe, weiß ich auch warum. Denn die Band ist einfach gut! Die Schweizer spielen abwechslungsreichen und spannenden Postpunk.

Es beginnt mit “Neonlights”, einem gemächlich voranschreitendem Song, der keine Eile hat, aber dadurch eine erwartungsvolle Stimmung aufbaut. Ein starker Auftakt!

Es folgt mit “Imagine”  ein gelungenes Cover des John-Lennon-Songs, der hier schön auf New Wave getrimmt wurde. Mit “Stop Diggin that” nimmt das Album an Fahrt auf. Sehr poppig ist es trotzdem und vor allem das Keyboard zaubert hier richtig gute Melodien hervor. Der einzige Song, der mich nicht so anspricht ist das darauf folgende “High Tower” (bei dem Namen muss ich immer an Police Academy denken). “Bankrupt Democracy” gefällt mir dann deutlich besser. Treibender Postpunk mit ordentlich Biss. “Hands are tied” ist ebenfalls schön treibend und gefällt mir ebenfalls. Und “te 230” mit seinem mantraartig vorgetragenen Textzeilen “everything is upside down” ist dann der perfekte Rausschmeißer eines klasse abwechslungsreichen Albums, dessen einziges Manko die geringe Zahl an Liedern ist. Zwei, drei mehr hätten es schon sein können. 


Info:

Format: CD/LP

Label: Sounds of Subterrania

Band Website: https://de-de.facebook.com/lofatorchestra/

Label Website: www.soundsofsubterrania.com/

Falk Fatal
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Falk Fatal

Lügenbaron, Tunichtgut, Aushilfsmisanthrop. Zudem Herausgeber des fulminant-famosen Fanzines Der gestreckte Mittelfinger, Sänger der Oldiepunkband FRONT und Gelegenheitsschmierfink für diverse Schundpublikationen. Mimt hier eine Hälfte der Chefredaktion.
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