SPANDAU – Für Momente wie den einen

Indie-Pop

Spandau haben vergangenen Herbst eine Best of-CD zu ihrem 20-jährigen Jubiläum veröffentlicht. Begeisterungsstürme haben sie bei Falk Fatal damit nicht ausgelöst.

Spandau ist nicht nur ein Stadtteil von Berlin, sondern auch eine Band aus Hamburg. Aha. Das erste Mal bin ich Ende der 1990er auf die Band aufmerksam geworden, als ihr Demo-Tape in der Plastic Bomb besprochen wurde. Wenn ich mich richtig erinnere, war das eine gute Besprechung. Das Tape habe ich mir trotzdem nie zu gelegt. Danach verlor ich die Band aus den Augen.

Umso überraschter war ich, als vor einigen Monaten die Best-Of-CD von Spandau in meinem Briefkasten lag. Komme ich also doch noch in den genuss Spandau zu hören. Schön.

Doch leider muss ich sagen, viel verpasst habe ich nicht. Spandau sind schon sehr Indiepop, früher hätte man wohl gesagt: Hamburger Schule. Das allein finde ich nicht schlimm. Ich mag Pop und ich mag Hamburger Schule. Nur Spandau gefällt mir nicht. Die Musik macht mich nicht an. Die plätschert schwerfällig und kraftlos ohne Esprit dahin, auch die Texte hauen mich jetzt nicht so vom Hocker, dass sie die langweilige Musik kompensieren könnten.

Nur gegen Ende der 21 umfassenden CD wird es etwas besser. Da ist die Musik energischer und hat mehr Power. Und mein Lieblingslied ist dann just “Fernsehjunkie” aus dem Jahr 1998, das damals auf dem Demo veröffentlicht wurde. Hätte ich damals bloß zugegriffen.


Format: CD

Label: Bakraufarfita Records

Band Website: www.spandau-music.de

Label Website: https://www.bakraufarfita-records.de/

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Falk Fatal

Lügenbaron, Tunichtgut, Aushilfsmisanthrop. Zudem Herausgeber des fulminant-famosen Fanzines Der gestreckte Mittelfinger, Sänger der Oldiepunkband FRONT und Gelegenheitsschmierfink für diverse Schundpublikationen. Mimt hier eine Hälfte der Chefredaktion.
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