YASS – Things That Might Have Been LP

Noise-Rock

Yass bieten auf ihrem Album “Things That Might Have Been” energetischen Noise-Rock, der nicht nur viel Spaß macht, sondern auch sehr tanzbar ist.

Ach verdammt. Wie schön wäre es doch, wenn ich ein ordentlicher Mensch wäre, der sein Leben gut strukturiert im Griff hat. Dann wäre dieses Review über “Things That Might Have Been”, dem Debüt-Album von Yass, kurz vor oder kurz nach der Veröffentlichung erschienen. Leider bin ich ein unheilbarer Chaot, der es mühelos schafft, in kürzester Zeit alles in ein heilloses Chaos zu verwandeln und dabei natürlich auch CDs zu verlegen. Und in meinem fortgeschrittenen Alter ist es leider häufig so, dass aus den Augen auch aus dem Sinn bedeutet. Diese Worte stelle ich bewusst an den Anfang dieser Besprechung, um damit zu verdeutlichen, dass der späte Zeitpunkt dieses Review, nichts, aber gar nichts mit der musikalischen Qualität des Noise-Rock-Duos aus dem Schwarzwald zu tun hat!

Yass, das sind Markus und Frank, die außerdem noch bei Ten Volt Shock (und Frank noch bei Kurt) spielen. Bei Yass kombinieren sie energetischen Noise-Rock, der dank Synthi-Loops Punk mit Elektroelementen kombiniert. Viele der zehn Songs sind dadurch sehr tanzbar, haben fast was Drum’n’Bass-mäßiges. Überhaupt ist “Things That MIght Have Been” ein Album, das mehr auf den Rhythmus als auf ausgefeilte Melodien setzt, und damit gut für den Dancefloor geeignet ist. Dafür sorgt auch der Gesang, der stark verzerrt und auf eine Ebene mit den übrigen Instrumenten gemischt wurde.

Mir gefällt das gut. “Things That MIght Have Been” ist ein sehr nach vorne gehendes Album, das wenig Verschnaufpausen gönnt, und zu dem man sich prima treiben lassen kann. Beide Daumen hoch!


Info

Format: LP

Label: Salon Alter Hammer, X-Mist Records, -273 C

Band Website: http://yass-theband.de

Label Website: www.salonalterhammer.de, www.xmist.de

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Falk Fatal

Lügenbaron, Tunichtgut, Aushilfsmisanthrop. Zudem Herausgeber des fulminant-famosen Fanzines Der gestreckte Mittelfinger, Sänger der Oldiepunkband FRONT und Gelegenheitsschmierfink für diverse Schundpublikationen. Mimt hier eine Hälfte der Chefredaktion.
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