Das TRUST wird 200 & feiert mit Lügen, Postford, Joseph Boys

Geburtstagssause

Trust Fanzine

Im Juli 1986 erschien die erste Ausgabe des TRUST-Fanzines, im Februar 2020 erscheint die 200. Ausgabe. TRUST ist mittlerweile das am längsten existierende Underground Print-Fanzine für Punk und HC weltweit! Ein guter Grund, dies am 08.02.20 zu feiern und zwar mit diesen außergewöhnlich guten Bands: „ Die Zukunft, die wir wollen, muss gestaltet werden, sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen: Darum formten sich die JOSEPH BOYS in Düsseldorf“ Aus Bremen kommen POSTFORD, die gründeten sich 2015 um unter der großen Klammer Punk „Wut und Melodie, Geschrei und Gesang, Haltung und Emotion“ zum Ausdruck zu bringen. LÜGEN aus Düsseldorf ergänzen das ganze perfekt mit ihren „wunderbar kryptischen Punksongs“.

Wieder gelang es dem Trust drei Bands einzuladen die auf höchstem Niveau abliefern, ohne dabei den Spaß zu vergessen. Wie gewohnt, Trust us!

Samstag, 08.02.2020 um 20 Uhr im Schlachthof Bremen, Magazinkeller

VVK: 15,- € zzgl. Geb., AK: 18,- €

Im Juli 1986 erschien die erste Ausgabe des TRUST-Fanzines, damals wurde es noch in Augsburg hergestellt. Inspiriert wurden die Macher von amerikanischen Underground-Heften der frühen 80er Jahre, die im Eigenverlag herausgegeben wurden und über Punk, Hardcore, Politik, Underground etc. berichteten. Alles fern von Anzeigendruck und journalistischer Ausbildung, dafür mit reiner Freude an Subkultur, Musik und geistig-revolutionärem Bewusstsein. So etwas gab es in Deutschland und Europa noch nicht: Das TRUST, ein Heft im DIN A4-Format, das als überregionales Szene-Info alle zwei Monate publiziert und professionell vertrieben wird.

Heute erscheint das TRUST immer noch so: Keine Tonträgerbeilage, schwarz-weiß, und wie ein guter Punk-HC-Song immer direkt und unverblümt. Die Berichterstattung veränderte sich in den Jahrzehnten mit den Schreibern. Man öffnete sich auch anderen Musikstilen, so fanden Berichte über Jazz, HipHop, Grunge und Metal Eingang ins TRUST. Pluralistisch? Ja, aber nicht beliebig.

Bis heute: In erster Linie Outgoing-Journalismus. Fans einer Band, eines Labels, eines Malers, Schriftstellers etc. gehen raus und suchen das Gespräch mit diesen – egal, ob diese lange nicht mehr aktiv, vergessen, unbekannt sind. Aktuelles Zeitgeschehen findet im Heft natürlich auch statt.

Falk Fatal
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