G31 – Die Insel der versunkenen Arschlöcher

Deutschpunk

G31

Eine Schande, dass so ein Album in Deutschland überhaupt veröffentlicht werden darf! Wer G31 gut findet, isst seine Pizza wahrscheinlich auch mit Ananas. In der Bandbeschreibung steht irgendwas von „für Fans von Bluttat, Scattergun und Slime“ – aber das ist nur ein verzweifelter Versuch vom Label „Sterbt alle“ eine so grottenschlechte Band irgendwie noch schön zu reden. Hier scheint mir eher der Albumname Programm. Kurz gesagt: Setzen, 6! Soweit zum Verriss, den sich das Label auf Facebook so sehnlichst gewünscht hat, weil ihnen einfach zu viel positive Reviews zu „Die Insel der versunkenen Arschlöcher“ untergekommen sind.

So unangenehm mir das jetzt auch ist, muss ich mich da in Wahrheit leider tatsächlich auch einreihen: die Scheibe von G31 macht schon ordentlich einen los! Jenseits von Bands wie Turbostaat und Konsorten geht es hier laut und dreckig zu. Statt Küsschen werden eher Arschtritte verteilt und die nicht immer auf den Punkt gespielte Musik tut im heutzutage oft so glattgebügelten Punk verdammt gut. Dazu passt der abwechslungsreiche Gesang von Sängerin Mitra, denn sie weiß mit ihrem Gesangsstil echt zu überzeugen und verleiht den Hamburgern einen hohen Wiedererkennungswert.

Einziger Kritikpunkt: dem Album hätten 2-3 Songs weniger gut getan. Das wären dann so ziemlich die Bonustracks, die zumindest auf der mir vorliegenden Promo-CD enthalten sind. Aber das ist dann wieder die Sache mit diesem Meckern auf hohem Niveau. Meine Hits des Albums: Wir dienen nicht, Sonne im Park und Wanda Wandalis. In diesem Sinne: Aufstehen, 1!

Info

Format: LP inkl. CD/Stream

Label: Sterbt alle

Band Website: www.facebook.com/G31Punk/

Label Website: www.facebook.com/sterbt.alle/

Marco Capgras
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