167 Kommentare

  1. Spannende Analyse aus medienkritischer Sicht. Und wie jede Analyse aus einer Perspektive natürlich mit Lücken. Zumindest spannend wäre es gewesen, welche Rolle soziale Netzwerke im Fall von Trump spielen. Gibt es sowas wie eine Netzwerkanalyse, ob die „etablierten Medienkanäle“ wie FOX überhaupt eine so große Rolle gespielt haben? Wie stark profitiert Trump davon, im Netz eine „Bewegung“ aufgebaut zu haben? Ich war in den Philippinen bei den Wahlen im Mai 2016 und Präsident Duterte hat ebenfalls mit sexistischen, menschenfeindlichen Aussagen die Wahlen gewonnen. Und v.a. dadurch, dass er fanatische Anhänger/innen hatte, die seine Kampagne getragen haben.
    Das DeutschlandRadio hat das zu den Amokläufen von München gemacht, das fand ich sehr spannend: http://dradiowissen.de/beitrag/netzwerkanalyse-zum-amoklauf-von-muenchen
    Und dann lässt natürlich der Fokus auf die Medien auch aus, dass wir trotz öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten auch in Deutschland und anderen europäischen Staaten einen starken Rechtsruck haben. AfD, Front National, UKIP, etc.

  2. Wenn es wäre wie du sagst, dann ist es doch seltsam, dass Trump genau soviele Stimmen bekommt, wie die Republikaner 2012 und 2008.

    Der einizge Unterschied ist, dass Clinton wesentlich weniger Stimmen bekommen hat und du willst sicher nicht behaupten, dass die Medien Stimmung gegen Clinton gemacht haben? Nicht mal Fox News hat sich eindeutig hinter Trump gestellt.

    Es kann also nicht sein was du schreibst, wenn 2008 und 2012 die Medien so deutlich gegen Obama ausgerichtet waren, aber Obama trotzdem mit ca. 6 Mio mehr Stimmen gewonnen hat und der Kandiat der Republikaner diesemal genau soviel Stimmen hat, dann leigt es einzig und allein an der Gegenkandidatin.

    Es ist also nicht so wie alle suggerieren, dass es mehr Rechte geworden sind, sondern die „Linke“ oder Liberalen haben versagt und lassen die Leute alleine.

    Beschimpfen und herabwürdigen des Gegners reicht nicht aus. Es ist doch wie hier, ich würde doch auch niemand wählen nur weil er oder sie besonders toll gegen die AfD hetzt. Ich will konkrete soziale Ziele und Projekte gegen Gewalt. Das kann man aber von Hetzern nicht erwarten. Deshalb wird die AfD hier 30% bekommen und Linke 8%

  3. Naja, man hätte auch schreiben können, dass eine Zeit abläuft.
    Bin nur bis Frage fünf gekommen 🙁

      • Logisch, nur wenn man es vorher nicht weiss, dass eine Zeit abläiuft und dann auch erst mal ’ne Minute braucht, um sich eine Übersicht zu verschaffen, dann sind die zwei Minuten für 10 Fragen sehr, sehr knapp bemessen gewesen.

        • … und die Antworten lesen, wenn man mal was falsch beantwortet.

          Also jetzt ohne lesen und mit Hektik habe ich 1:15 Minuten gebraucht, du hast recht es geht also.

          Aber Nachdenken kann man nicht mehr, daher war auch kaum eine Antwort richtig (wobei das auch Fragen für die 2. Generation sind. Ich hab zwar die Brieftauben noch ’88 gesehen. Aber von Bums kenn ich gar nichts, ich wußte nicht mal das die Schlachtrufe neu aufgelegt wurden [warum?]) Aber das mit Inferno war eine neue Info.

          Die Antworten nach den Enpunkt Ausgaben ist aber fies, ich hab wohl eine ausgelassen.

          • das nächste Quiz wird großzügiger bemessen. Und vielleicht sind dann auch die Fragen altersgerechter ;-*

  4. Habt ihr mal versucht den Artikel zu lesen?

    Ich sitze hier lese die erste Frage, aber da blinkt dauernd etwas.

    Das ist unangenehm und ich kann mich nicht auf den Text konzentrieren. Blinkende Werbebanner waren schon 1998 Scheiße und sind es heute immer noch. Damals konnte man sie durch drücken der [ESC]-Taste stoppen, heute nicht mehr (die Funktion hat der Mozilla irgendwann mal ausgebaut, leider).

    Aber das blödste ist, wenn man blinkende Werbebanner in den Text einbaut.

    • Ja, haben wir. Wir hatten und haben kein Problem die erste Frage zu lesen. Wenn Dich die Werbung stört, nutze einen Ad Blocker. Oder scrolle halt ein bisschen und schon ist der Banner weg.

      • Mhh, auf Seiten die ich unterstützen möchte, schalte ich den Adblocker extra aus.
        Mittlerweile habe ich gesehen, dass Banner ist auf jeder Seite, muss dann wohl so sein.

        Aber was kommt als nächtes? Foto Klickstrecken? clickbait überschriften?

  5. Bei welchem Arbeitgeber muss man angeben wegen welcher Krankheit man nicht kommen kann?
    Du darfst einfach auch gar nichts sagen.

    Und wenn dein Kollege für die gleiche Tätigkeit wirklich mehr Geld bekommt, kannst du deinen Arbeitgeber verklagen. Es gibt ein Diskiminierungsverbot. Haben die Gewerkschaften alles schon durchgesezt. Das Problem ist, dass Heute kaum noch jemand sich orgsanisieren will und dann jammert, wenn er oder sie seine Rechte nicht bekommt. https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Gleichbehandlungsgesetz

    Das das Verhalten vieler Menschen sexistisch ist, das ist wohl wahr. Aber wie du auch schreibst leider liegt das nicht am Geschlecht.
    Das ist meiner Meinung die Sozialisation. Wer als Kind keine Frau erlebt hat, die eine eigene Meinung hatte und nicht ihre Belange durchsetzen konnte, wird auch als erwachsener Frauen weniger Respektieren. Wer Männer nur als gewalttätige oder Rücksichtlose Väter erlebt hat, hält dies für das gültige Verhaltensmuster. Und dazu kommt dann die allgegenwärige Prägung durch die Medien, die kaum jemand mehr in Zweifel zieht. Eine Frau hat so oder so zu sein und umgekehrt. Aber du scheinst auch davon betroffen zu sein, wenn du gewisse Verhaltensmuster einem Geschlecht zuordnest.

    (Ach, das mit den BHs scheint ein Kampagne gewesen zu sein http://www.emma.de/artikel/sieben-klischees-ueber-feministinnen-was-sie-immer-schon-mal-wissen-wollten-265176 und damals hat noch niemand seine Achseln rasiert – auch so eine Sozialisation)

    • Hallo Struppi,

      den Emma-Artikel kenne ich, daher habe ich die Gelegenheit genutzt, um auf genau dieses Vorurteil anzuspielen. Doch meine eigentlich Antwort zielt auf deine anderen Einwände ab:

      ich kenne meine Rechte als Arbeitnehmerin sehr gut, und das nicht bloß dank Wikipedia. Doch wenn man mit seinen Arbeitskollegen gut auskommt und sich morgens telefonisch krankmeldet, sind diese natürlich erst mal besorgt und fragen, was man hat und wie es einem geht – ich persönlich berufe mich dann nicht auf § 5 Abs. 1 Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) und verweigere ihnen die Antwort, ich bin ja keine Soziopathin. Und ob du es glaubst oder nicht, ich kenne auch das Gleichbehandlungsgesetz. In der Praxis sieht es jedoch so aus, dass der Grundsatz der Vertragsfreiheit bei der arbeitsvertraglichen Festlegung der Vergütung Vorrang hat, sofern es eine Gehaltsverhandlung gab. Und aufgrund dieser Tatsache schneiden Frauen laut einer aktuellen Studie noch immer deutlich schlechter als Männer in gleichen Positionen ab – denn diese verhandeln von vornherein in einer ganz anderen Gehaltsklasse, in die sie gedrängt werden. Natürlich dürfen die Arbeitgeber als Begründung für diese Differenzen nicht das Geschlecht anführen, doch dahingehend zeigt man sich selbstverständlich fantasiereich und redet von „zu wenig Erfahrungen im Bereich XY“ oder ähnlichem.
      Die Tatsache, dass wir in einem Land leben, in dem niemand über sein Gehalt spricht, macht es zusätzlich schwer, das eigene Gehaltsniveau zu Beginn der Verhandlungen einschätzen zu können und in vielen Branchen – besonders in der Medienbranche, in der ich arbeite – reichen die Gehälter vom Hungerlohn bis zum Spitzengehalt, sich dort einzuordnen ist wesentlich schwieriger als in einem Berufsumfeld, in dem es klassische Gehaltsklassen und Gewerkschaftsempfehlungen gibt.

      Im zweiten Punkt stimme ich dir teilweise zu. Natürlich handelt es sich um ein gesellschaftliches Problem und auch die Erziehung trägt viel zur Wahrnehmung der Geschlechter bei. Doch genau daraus resultiert am Ende des Tages nun mal eine sexistische Sichtweise, die uns alle betrifft – egal, wie aufgeschlossen und feministisch du erzogen und geprägt wirst – am Ende hast du mit den Idioten da draußen zu kämpfen, deren Erziehung und heutige Wahrnehmung eine andere ist.

      Wenn du mir also sagen willst, dass in Sachen Gleichberichtigung bereits alles getan ist und die meisten Frauen einfach bloß zu bequem sind, sie wahrzunehmen, dann muss ich dir an dieser Stelle aufgebracht widersprechen! Allein die Tatsache, dass Frauen sich erst „organisieren“ müssen, um ihre Rechte wahrnehmen zu können, ist ja bereits total absurd. Auf eine Lohngerechtigkeit zwischen Mann und Frau hat man sich übrigens gerade erst vor zwei Monaten geeinigt – im Jahr 2016! http://www.spiegel.de/karriere/bundesregierung-einigt-sich-auf-gesetz-zu-lohngleichheit-a-1115430.html

      Es sieht also bei weitem alles nicht so rosig aus, wie du es wahrzunehmen scheinst und es liegt noch ein weiter Weg vor uns, bis man von einer wirklichen Gleichberechtigung sprechen kann.

      • Habe ich von rosig gesprochen?

        Ich finde und fand schon immer, diese Geschlechterunterschiedescheisse ein mieses Spiel, bei dem aber auch und gerade Frauen eine grosse Rolle spielen. Was ich blöde finde ist, dass bei dieser Debatte überwiegend mit den Fingern auf andere gezeigt werden ohne das gesagt wird, wer denn nun wo etwas ändern soll.

        Ein grosses Frage dabei ist z.b. die Rolle die Frauen bei der Kindererziehung spielen. Da wird immer nur so getan, als ob es darum geht Kinder möglichst viel zu beschützen und zu dirigieren, also die Art wie Mädchen früher erzogen wurden ist heute das Ideal. Das aber das Aufbrechen von Klischees und Rollenverhalten wichitg ist, wird nur im Gesellschaftlichen Kontext behandelt, dabei wäre es wichtiger wie die Leute ihre Kinder zu Hause behandeln.

        Oder das aus der Feministischen Ecke genau die Tätigkeiten, die Frauen oft gerne und gut machen als Minderwertig dargestellt werden. Warum ist eine Frau die gerne den Haushalt macht etwas schlechtes?

        Ich bin (in den 70er/80er) so gross geworden, dass jeder Mensch, egal welches Geschlecht, nach seinen Wünschen handeln soll und von Anderen für sein Schaffen Respekt erwarten kann. Aber diese Zuschreibungen von Minderwertigkeiten – die heute gang und gebe ist – ist oder war eben nicht die Überwindung von Ungleichheit sondern ist eine neue Form der Unterdrückung.

        Wobei auch immer jeder sich selbst unterdrückt hat. Der soziale Druck (auch gerade in „Szenen“) ist heute nicht geringer wie früher und wenn du deine Rolle nicht erfüllst wirst du verachtet. Das hat sich leider nicht geändert. Und dabei spielt es keine Rolle ob du eine Frau oder ein Mann bist, jeder muss seine spielen.

        Was die Krankmeldungen angeht ist das seltsam. Bei uns würde keiner danach Fragen, da es den Arbeitgeber einfach nichts angeht (deshalb steht es ja auch nicht auf der Krankmeldung). Wenn du es von dir aus erzählst (mache ich auch manchmal) ist es ja ok. Aber daraus dann eine strukturelle Benachteiligung der Frau zu konstruieren finde ich merkwürdig. Das liegt dann wohl eher an deinem konkreten Arbeitgeber, wenn die Frauen anders bewerten als Männer.

        Und was die Bezahlung angeht, kenne ich die Debatte. Aber ich kann da nicht mitreden, ich bin Angestellter. Da gibt es tarifliche Gehaltsklassen, die nach Arbeitsjahren gestaffelt sind, meines Wissen gibt es keine Unterscheidung zwischen Mann und Frau. Wenn es anderswo so ist, dann muss das geändert werden. Dafür sind meines erachtens Arbeitnehmervertretungen zuständig, der Staat sollte da nur die Grundlage geben, die ja schon existiert. Wenn es in deinem, Gewerbe unerschiedliche Bezahlung zwischen Mann und Frau gibt, ist es also deine Aufgabe dies zu ändern. Wer sollte es denn sonst machen, wenn Verträge individuell verhandelt werden?

  6. Wie unterstützt uns denn, wenn Du den AdBlocker ausschaltest? Werbung nervt Dich doch sowieso. Dann kannst Du ihn auch anlassen. Oder scrollst einfach ein kleines bisschen und das Banner ist weg.
    Und ja, wenn wir mal eine schöne Fotostrecke haben, werden wir die auch veröffentlichen. Wo ist das Problem? Oder fandest Du Bilder im Internet auch schon 1998 scheiße?

    • Du hast Recht wie immer Falk. Alles was du sagst ist richtig, wie konnte ich nur wagen diesen schönen und sinnvolles Banner im Text zu kritisieren

      Du merkst gar nicht, dass ich nur etwas konstruktive Resonanz eines Interessierten Nutzer geben wollte. Wenn dir es sowieso egal ist, dann ist es gut. Aber du erzählst hier Unsinn. Blinkende Banner sind Mist und da du in der Medienbranche arbeitest, solltest du auch meine Anspielungen verstehen, aber dein Diskussionstil finde ich nicht angenehm daher lasse ich dir gerne deine Meinung.

      Tut mir leid, das ich euch auf ein Manko eurer Seite aufmerksam machen wollte, wird sicher nicht mehr vorkommen.

      • Nö, ich habe nicht immer Recht. Habe ich auch nie behauptet. Und das Du konstruktive Resonanz geben wolltest, habe ich wirklich nicht gemerkt. Sorry.

  7. Im Grunde sind wir uns einig. Denn mit meinen Beispielen wollte ich auf denselben Punkt hinaus: Die Vorurteile, die in all unseren Köpfen stecken – bei einem mehr, beim anderen weniger ausgeprägt – sind alle gesellschaftlicher Natur. Und aus ihnen resultieren die Benachteiligungen, mit denen wir uns im Alltag rumschlagen müssen. Ich prangere also nicht die Kollegen an, die am Telefon bei meiner Krankmeldung fragen, was mir fehlt – sondern die Tatsache, dass Unterleibskrämpfe in unserer Gesellschaft belächelt werden und ich mich wohler fühle, einen „richtigen“ Grund zu erfinden. Somit bin ich Teil des Problems, denn ich füge dem und zwar nicht, weil ich so erzogen wurde, sondern schlichtweg aus Bequemlichkeit – weil ich weiß, wie andere denken. Aber wie gesagt, auch das ist bloß ein Beispiel dafür, dass die Emanzipation zwar in vielen Bereichen „offiziell geglückt“, die Gleichberichtigung jedoch noch längst nicht in den Köpfen angekommen ist. Und was das Gehalt angeht, klar, jeder ist für seine eigene Verhandlung verantwortlich. Doch zum einen werden männlichen Kollegen dabei leider größere Zugeständnisse gemacht als Frauen, zum anderen ist es unabhängig von der Branche auch nicht jedermanns Ding, sich aufzuplustern und große Reden bzgl. der eigenen Kompetenzen zu schwingen. Natürlich sind auch introvertierte Männer dadurch benachteiligt, doch meine Agenturerfahrung hat gezeigt, dass diese in diesem Umfeld nicht sonderlich stark vertreten vertreten sind 😉 Ich bin sicherlich die letzte, die die Schuld beim anderen Geschlecht sucht oder Frauen verurteilt, die sich für ein Leben zuhause entscheiden. Und daher sind wir uns glaube ich einig, dass wir es hier mit einem gesellschaftlichen Problem zu tun haben, das sich langfristig nur beheben lässt, wenn wir unsere Kinder mit einer anderen Sicht auf die Welt erziehen.

  8. „Verschwörungstheorien gibt es vermutlich schon so lange, wie Menschen versuchen, die Welt zu verstehen.“

    Und genauso lange gibt es eben auch Verschwörungen.

  9. Toller Artikel! „Rückkehr nach Reims“ gibt es jetzt übrigens für nur 4,50€ als Lizenzausgabe in der Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung!

  10. Nicht so viel über Ihn schreiben, sondern seine Bücker kritisch lesen und sich ein eigenes Urteil bilden

    • Wir haben genug von Udo Ulfkotte gelesen, um zu wissen, dass er in seinen Büchern ohne Ende Lügen verbreitet hat.

      • Was hast du denn für diese coole Antwort bekommen?
        Aber was frag ich?
        Das schöne ist ja, dass sich ein Kluger tatsächlich dumm stellen kann….

      • Was fuer eine unverschaemte Luege. Das Ulfkotte Recht hatte erkennen wir immer deutlicher; nicht einmal die maaslose Zensur kann das vertuschen!

  11. habe ich mir das wirklich angesehen und einen kommentar für die nachwelt hinterlassen

  12. Ich meine mich zu erinnern, das Peter Behrens (Trio-Drummer) jetzt auch die Radieschen von unten bestaunt…

  13. Es passieren viele Dinge auf der Welt, die vertuscht werden. Es ist natürlich viel angenehmer dem Mainstream-Medien zu glauben.
    Hauptsache heile Welt und alle anders denkende Menschen werden ausgelacht oder neuster Trend als „Verschwörungstheorethiker“ betitelt.
    Die Menschen wachen allmählich auf, weil die Menge an Lügen in allen Bereichen sich mittlerweile überschlägt.

      • Da sieht man es. Man darf seinen Kommentar zum Thema abgeben und schon wird man lächerlich gemacht, weil ich nicht die Meinung der Mehrheit teile.

        Sich der Mehrheit anzuschliessen, heißt nicht in die richtige Richtung zu laufen.

        • Ach, geh doch weinen. Meinungsfreiheit bedeutet, dass du deine Meinung äußern darfst, ohne dafür bestraft zu werden.

          Das heißt: Du darfst deine Ansichten aussprechen oder auf Facebook posten. Oder du darfst auf einer Bierkiste stehend Reden im Park halten. Niemand hält dich auf, keiner verhaftet dich dafür oder bringt dich vor Gericht. Das heißt aber nicht, dass dir alle zustimmen müssen. Und es heißt auch nicht, dass Polytox dir Platz auf dem Webspace einräumen muss, damit du dich unwidersprochen auskacken kannst, wie es dir gefällt.

          Was Meinungsfreiheit ist, steht hier: Siehe https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_5.html Wenn du Schwierigkeiten hast, das zu verstehen, frag einen Sechstklässler.

          • Wow. Was für eine Energie jetzt entfacht wird. Finde ich faszinierend.

            Anscheinend hast du nicht begriffen, was ich meine. Es geht darum, wie man mit anderen Meinungen umgeht. Es fehlt mittlerweile vielen Leuten auf der Strasse und im Netz der Respekt gegenüber einer anderen Meinung.

            Man kann doch auf selber Augenhöhe antworten, indem man sagt, „ich sehe das anders, weil….“ anstatt mit „Aluhut“ oder „frag einen Sechstklässler“ zu kontern.

            Ich hätte diesen und meinen Kommentar davor, auch auf einem viel niedrigeren Niveau schreiben können. Dann wäre das Gespräch schon vorher aus dem Ruder gelaufen. Aber dafür hat Falk Fatal und du schon gesorgt.

            Naja, aber man lernt ja nie aus!

          • aber euch soll man wiederstandslos zustimmen, die ihr lügt, betrügt und die Leute verarscht. Alle die nicht eurer Meinung sind werden als Rechte denunziert, Ihr linkes Pack seid die wahren Faschisten in der heutigen Zeit und es ödet einen alles nur noch an. Und wie du dich in den nächsten Kommentaren äüßerst frage ich mich wessen geistes Kind du bist.

          • Du kannst deine Meinung äußern. Aber woanders. Niemand hier interessiert sich für eure immer gleichen Phrasen und Schimpftiraden. Es gibt genug Websites und Facebook-Gruppen, in denen Trolle und Aluhüte ihren Unsinn loswerden können. Polytox braucht euch nicht. Also, nimm endlich die Hand aus der Jogginghose und komm darüber hinweg.

  14. Du denunzierst dich gerade selbst hier im Internet. Du antwortest so unreif.

    Und sowas nennt sich Journalist.
    Du bist ein Junge der eine einseitige Copy-Paste Berichterstattung betreibt und den ganzen Müll wiederholt, den die Nachrichtenagenturen von sich geben.

    Lass es bleiben. Erweitere vorher mal deinen Horizont.

    Würde mich nicht wundern, dass du die Kommentare hinterher löschst.

    Sieht schon komisch aus, wenn der sogenannte Journalist, solche geistigen Gehirnfürze in den Kommentaren hinterlässt.

    Du bist nicht auf meinem Niveau. Man merkt dir förmlich die Verzweiflung an.

    Ich klinke mich jetzt aus. Bilde dich jetzt wieder selbst. Ich möchte mich um wichtigere Dinge kümmern.

    Danke für das amüsante Gespräch. 🙂

  15. https://oldirtytrz.wordpress.com/author/oldirtytrz/
    Schön, dass ihr einen guten Abend mit der Band hattet, aber die Hexenjagd, die die verbleibenden Bandmitglieder nun auf Max Motherfucker von Christmas und Björn von Oxymoron veranstalten sollte man nicht außer Acht lassen.
    Die Band verbreitet Hass bei Facebook und löscht die Kommentare wieder, sobald kritische Stimmen laut werden.
    Auf dem von mir verlinkten Blog kann man nachlesen, was bereits einer der vorherigen Sänger mit der Band durchlebt hat. Liest sich wie Fiction, aber jeder, der mit Paul Bakija zu tun hatte, der wird es ohne zu zögern glauben.

    • Hi Emilia,
      vielen dank für Deinen Kommentar. Ich muss gestehen, ich kenne mich in der Bandgeschichte, vor allem der jüngeren, nicht wirklich aus. Und kann auch zu der von Dir erwähnten „Hexenjagd“ nichts sagen, aber ich lese mir den Blog durch.

  16. Irgendwie erschließt sich mir nicht, um was es jetzt letztlich geht. Darmbakterien, Watergate und Herzinfarktpistole – sind ja alles schöne Geschichten, aber wenn Verschwörungstheorien Pop sind, warum werden dann Leute in den Kommentaren so verunglimpft?

    Und einfach jeden Spinner mit jedem Zweifeler an Narrativen in einen Topf zu werfen, erscheint mir auch nicht sinnvoll. Es sei denn, das Ziel ist es das niemand an irgendetwas mehr Zweifeln soll.

    Oder soll das ganze eine Art Nachruf auf Ulfkotte sein?
    Ist der auch Pop?

    Ich weiß ja nicht, da habe ich meine Zweifel.

    Man muss nicht jeden Spinner feiern. Aber auch nicht alles glauben.

    (Ach – der Begriff Verschwörungstheoretiker ist auch sowas seltsames. Eine Theorie ist etwas Wissenschaftlich wertvolles. Die Evolutionstheorie oder Urknalltheorie, sind fundamental für unser Verständnis. Aber es sind nach wie vor unbewiesene Theorien. Aber solange das gegenteil nicht beweisbar ist, sind viele sogenannte Verschwörungstheorien im Bereich des möglichen. Die Frage ist nur ob die Erkenntnis etwas ändert? Ob der CIA Kennedy umgebracht hat oder nicht, niemand wird heute den CIA dafür haftbar machen. Ich habe zum beispiel auch grosse Zweifel, dass eine Person Jesus je existiert hat. Es ist völlig absurd, dass nach hunderten von Jahren irgendwelche Erkenntnisse über einen Zimmermann bekannt werden. Insofern ist das Christentum an sich schon eine grosse VT – mithin ein grosser Teil unserer kulturellen Identität. Aber gut. Für heutige Diskussionen gilt: Ich habe Recht – Du nicht!)

  17. Ich habe die Hosen auch in Darmstadt das Erste mal gesehen.

    Zur Zeit der „Opelgang“. Das ich auch durchaus in guter Erinnerung habe. Aber ich weiss nicht mehr was das für ein Laden war. In meiner Erinnerung – die aus den Zeiten meiner frühen Jugend viel Dunkelheit enthält – war das am Waldrand eine halbgrosse Location (ca. 500 Zuschauer) die gut gefüllt war. Ich kannte die Hosen nicht, aber das Konzert war beeindruckend.

    Genau wie die Asopunx aus Dieburg. Da gab es so eine Clique Nietenjackenträger (war damals noch nicht so verbreitet) die man damals öfters auf Konzerten sah und die jedesmal Streß verbreiteten.

    Fotos hat damals aber noch niemand gemacht – vermute ich mal.

    Solche Konzerte sind aber sicher tausend mal geiler, als irgendwelche Hallen. In der größten wo ich die TH gesehen habe, fühlte ich mich schon nicht mehr so wohl.

    Wo ich das schreibe fällt mir auf, wie oft ich die TH gesehen habe, obwohl ich nie grosser Fan war. 83/84 Darmstadt, 88 Berlin, 89 Mainz und nochmal ca. 90 Mainz.

    • Es war wohl in Dieburg am 22.4.1984
      http://dth-dta.de/index.php?option=com_dthdta&view=concerts&Itemid=116&tour=2&lang=de

      Erstaunt bin ich darüber, dass sie am nächsten Tag im ZickZack gespielt haben, was näher an meinem damaligen Wohnort war und wir auch dort viele Konzerte gesehen haben – man kann sich das ja heute nicht vorstellen wie das früher ohne Internet war. 🙂
      Unendlich viele Konzerte haben wir verpaßt und heute finde ich die Termine im Internet.

      Die Jahre oben stimmen auch nicht 🙂 – in Mainz haben sie 1986 und das zweite finde ich nicht in der Liste.

  18. Sehr sympathisches Interview, hat Spaß gemacht zu zuhören!
    Danke dafür.

    „LOVE A“ Album wird gleich bestellt.

  19. Hab mir dein Podcast jetzt angehört. Gefällt mir sehr gut. Spastic Fantastic Records finde ich auch schon lange gut und hat sich in den 10 Jahren ja auch zu sowas wie ein Influencer gemausert. Fand den Anfangsteil auch gut, wo du nochmal auf aktuelle Dinge eingegangen bist und kommentiert hast.

    Gibt es einen Link zu deinen Feed oder bin ich nur zu dumm ihn zu finden.

    Grütze
    Hagi

  20. Die Folge habe ich mir heute morgen auch nochmal angehört. Gefällt mir auch sehr gut. Gute Abwechslung, mal eine Ausgabe mit komplett ernstem Inhalt. Sehr Informativ und hat mir einen guten Einblick in das Thema gegeben.

    Grütze

    • Unheimlich interessant wenn man das alles im Jahr 2020 liest.
      Vor allem ist es lustig zu beobachten, wie der sogenannte „Journalist“ um sich beißt. Frei nach dem Motto „getretene Hunde beißen!“

      Alles in allem kann ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen und Stelle jetzt und hier die Frage: „Wer hatte jetzt Recht?“
      Der Begriff LÜGENPRESSE kommt ja nicht von ungefähr 🙂

      • Naja, so „unheimlich interessant“ ist hier eigentlich nichts… Haben Sie die Herzinfarktpistole schon gefunden?

        Die Redewendung heißt richtig „Getroffene Hunde bellen“ und geht vermutlich auf einen Ausspruch Martin Luthers zurück. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird damit eine besonders empörte Zurückweisung von Kritik bezeichnet, die als indirekte Anerkennung eigener Schuld interpretiert wird.

        Das ist hier unzutreffend, denn beim österreichischen Ausdruck „Geh scheißen!“ handelt es sich nicht um einen inhaltlichen Kommentar, sondern im Gegenteil um die nachdrückliche Betonung kompletten Desinteresses am Gegenüber und allem, was derjenige zuvor von sich gegeben hat und in Zukunft von sich geben wird.

        Also, liebe anonyme Kommentatoren aus der Aluhutszene, ich wünsche Ihnen weiterhin viel Freude bei der Suche nach der Herzinfarktpistole und dem Lesen alter Artikel. Aber gehn’s bitte scheißen. Küss die Hand.

  21. Jo, humorlos, Ironieunverstand und so beschissen beschränkt im Hirn wie BILD-Zeitung und anderer Mist. Kein Wort über die anderen Songs und Texte. Zum Beispiel diesen: https://www.youtube.com/watch?v=8BVt2e-0_Ro – Und wenn irgendwer uns immer wieder in die PUNK-Schublade steckt: – Scheiß drauf- Wir brauchen keine.

  22. Hui, da kommt aber jemand schlecht mit Kritik klar.
    Kleiner Tipp: Wenn ihr nicht in die Punkschublade wollt, teilt das doch Eurem Vertrieb mal mit. Der kündigt nämlich an, dass Ihr „Punk-Rock Great Again“ machen würdet. Was denn jetzt?

  23. Schönes Review, sehe ich genauso.
    Auf ner hochwertigen Anlage kann aber auch ne qualitativ gute Punk-Aufnahme wie hier bei Ausbruch auch mal wieder Spaß machen und das ist doch auch mal was!
    Die Kassettentage sind ja auch irgendwann mal vorbei.

  24. Das ist eben keine Kritik, Falk Fäkal. wie gesagt Kein Wort über die anderen Songs und Texte, eben nur beschränkt im Hirn wie BILD-Zeitung u.Ä. Null Humor und totale Beschränktheit sind auch Merkmale der rechten Arschlöcher. Also du hast von Punk überhaupt nix kapiert. Großer Tip: einfach die Fresse halten.

    • Haha, Du bist ein Witzvogel, selten so gelacht. Sei doch froh, dass Taube nicht auf die anderen Texte oder Songs eingegangen ist, sonst wäre das Review vermutlich noch schlechter ausgefallen. Ich sag nur: „Klitschko, Du weißer Riese, hau uns aus der Bankenkrise“ oder „Gen-Mais, was ein Scheiß“. Ja, ganz große Lyrik. Wie alt bist Du denn? 70 Jahre? Da sollte man eigentlich über der Kritik eines kleinen Zines stehen. Oder man sollte seinen Bauernrock nicht mehr in der Öffentlichkeit präsentieren, wenn man mit Kritik nicht umgehen kann. Aber eins muss ich Dir lassen: Falk Fäkal, klasse Wortspiel! Da hast Du Dir sicher fleißig auf die Schulter geklopft.

  25. Sehr geehrter Herr Selzer,
    nun fühle ich mich doch dazu verpflichtet, in der Ihnen bereits bekannten humorlosen Art und Weise auf Ihre Kritik meiner Kritik zu antworten, da Sie ja bereits andere Nutzer dazu auffordern, „ihre Fresse“ zu halten. Es handelt sich also hierbei um eine Kritik-Kritik-Kritik. Sie wissen aber, dass zweimal Spiegeln unzulässig ist, oder? Sicher erfährt man im ursprünglichen Text über Ihre aufwendig produzierte Langspielplatte, gespickt mit frischen Melodien und textlichen Provokationen, welche aber auf die Missstände unserer Zeit verweisen, welche Sie gar in einer investigativen Methodik zu Tage gefördert haben, recht wenig. Die Erkenntnis darüber trifft mich hart und lässt mir bereits jetzt das Sujet, v.a. bzgl. der internationalen Beziehungen in dieser unseren globalisierten Welt, in einem anderen Licht erscheinen. Vielmehr ist die Prämisse hierfür nicht darin zu suchen, dass ich aus benannten Gründen möglichst wenig Zeit für harmlose, unglaublich langsame, langweilige sowie textlich infantile, nicht aber jenes durchaus positiv Infantile manch ihrer MusikerkollegInnen, verwende, sondern an meinem eigenen Unvermögen die Schönheit des Lebens zu erkennen. Es führt diesen Sachverhalt in seiner Konklusion auch zu einem logischen Fehlschluss, sollte ich darauf verweisen, dass es sich bei diesem Gegenstand um ebenjene Besprechung handelt, welche für sich absolute Subjektivität in Anspruch nimmt, und es sich hierbei nicht um Musikjournalismus handelt.

    Vielmehr möchte ich Ihnen als Friedensangebot, aber auch, um selbst mein Antlitz im Spiegel zu ertragen, den Gefallen tun, das von Ihnen verlinkte Video GEN-MAIS zu besprechen:
    Musikalisch verwenden die hessischen Rolling Stones das klassische Schema des Rock. Besonders gut finde ich das langsame Tempo, sodass diese nie gehörten Akkordwechsel zur vollen Geltung kommen. Wie oft habe ich an Konzertabenden den Schlagzeugern dieser Welt entgegen gerufen: „Spiele langsamer, rhytmischer Freund. Man versteht ja gar nichts von den Texten und ich kann in meinen Cowboystiefeln auch gar nicht so schnell dazu wippen!“ (Ja, ich rufe wippen! – Wippen in der Straßenbahn!). So ist es dann auch möglich, durch Inanspruchnahme der Lyrik die Augen geöffnet zu bekommen: So sei der Gen-Mais Scheiß. Pfiffigerweise erfrischend wird weiterhin auf den Umstand verwiesen, die Volksmehrheit sei gegen den Mais, jedoch die Regierung, man möchte es erst gar nicht glauben, kümmere das erneut – genau – einen Scheiß. Ich finde es gut, wenn man sich nicht schämt als Argumentationsstütze auf künstliche Konstrukte wie ein Volk zu verweisen. Punk und Volk – das ist toll(k*)! Gerade die Deutschen haben hier stets ein sicheres Händchen bewiesen. Ich verstehe dieses Chanson auch als einen Appell für den Volksentscheid auf Bundesebene nach Schweizer Vorbild. Auch wagen sie es in diesen Lügenpressezeiten in gleichem besagten Mais-Feld die PolitikerInnen als „Volksverräter“ zu bezeichnen. Eine völlig unverbrauchte Wortschöpfung, welche sicher durchaus berechtigten Anspruch auf das Wort des Jahres hat und Ihnen einen himmlischen Gruß von Che Guevara sichert. Abgerundet wird dieses Video natürlich durch eine Visualisierung, welche jedem Filmfestival standhält. Vermutet man im ersten Moment – Angela Merkel sagt völlig unverblümt, das gegessen werde, was auf den Tisch kommt – eine Zusammenarbeit der Band mit Günter Wallraff (sie müssen ja irgendwie an diese schmerzlich ehrliche Aufnahme gekommen sein?!), erkennt man kleine Anzeichen einer Animation. Ich vermute hier Disney oder Pixar als heimliche Stütze dieses ehrenwerten Anliegens. Ganz ohne Animation schaffen Sie, Herr Selzer, es aber mit Deutschlandschal und dem dazugehörigen Hütchen durch das Bild zu tanzen, entschuldigen Sie, zu wippen. Danken wir der Weltmeisterschaft 2006, die solchen frech-punkigen Patriotismus möglich gemacht hat.

    Herr Selzer, verstehen Sie mich nicht falsch: Man muss nicht textlich und musikalisch das Rad neu erfinden, das habe ich auch noch nie getan, und so mancher meiner eigenen musikalischen Ergüsse fand keinen Anklang bei der gesamten Zuhörerschaft und wurde als Rumpelpunk beschrieben bzw. war textlich ein Griff in die Latrine. Das ist auch gut so, wenn man wirklich mag, was man macht, und man muss das aushalten. Genauso müssen Sie aushalten, dass es gerade in der Punkszene Menschen gibt, welche Ihre Musik aus den in meiner Kritik genannten Gründen nicht hören möchten, da es sich bei Punk eben nicht nur lediglich um Musik handelt. Ich gehöre selbstverständlich nicht mehr dazu, muss aber feststellen, dass ich für diesen Kommentar jetzt mehr Zeit verwendet habe, als für die ursprüngliche Kritik, und kann diesem Umstand sogar etwas Komik entnehmen. Sie auch?
    Versöhnliche, fast schon karnevaleske Grüße mit folgendem kleinen Video
    https://www.youtube.com/watch?v=E5BOLQhG_7k

    Taube
    (*Hinzufügung aus Gründen der Semantik)

  26. Genau, Bocky. Kaiserslautern ca. Winter 96/97….da war ich auch…aber da kannten wir uns wohl noch nicht. Kann mich jedenfalls da nicht an dich erinnern..
    Carsten

  27. Well done Bocky! That was a great interview with the „rat/hamster“! It was cool that he mentioned The Zips! We have toured Germany with Erotic Devices every year, for the last 5 years, and we have never heard the mascot speak!

  28. Da scheint es offensichtlich irgendwann einen Wandel gegeben zu haben.

    Als ich in den 80’er sexuell aktiv wurde war das Thema Nebenwirkung der Pille immer eine Frage. Und die meisten Frauen, mit denen ich verkehrte nahmen nicht selbstverständlich die Pille. Eben weil diese Nebenwirkungen bekannt waren. Daher wundert mich die Aussage, die so kliongt, als ob erst seit 2009 bekannt wäre, dass dies so ist.

    In der Regel war es auch so, dass erst dann verhütet wurde wenn „Bedarf“ da war. D.h. beim ersten Mal wurde noch je nach Wagemut noch experimentiert (Ich vermute nicht soviele kennen den Umgang mit einem Diaphragma). Über die Pille wurde dann erst nachdedacht wenn die Beziehung als „fest“ bezeichnet wurde. (und selbstverständlich durfte der Mann die Hälfte bezahlen).

    Und Mädchen unter 16 mussten lange nach einem Frauenarzt suchen, der die verschrieb. Viele wollten das auch in den 80’ern erst ab 18 und begründeten dies auch immer mit der Gesundheit.

    So wie ich es in mehreren Artikel lese, hat sich da einige massiv gewandelt. Aber warum und seit wann werden junge Frauen nicht mehr über die Gefahren der Pille aufgeklärt?

    • Wann und warum es seit den Achtzigern dazu kam, dass die Pille leichtfertiger verschrieben und eingeworfen wurde, kann ich mir leider auch nicht erklären. Doch als ich mich um die Jahrtausendwende herum im Teeniealter befand, nahmen bereits mehrere meiner Klassenkameradinnen die Pille. Und auch in BRAVO und Co. wurde zwar immer darauf hingewiesen, dass Erbrechen und die Einnahme von Antibiotika den Empfängnisschutz außer Kraft setzen können, doch die Gesundheitsrisiken waren damals kein Thema. Im Gegeneil, es war cool, die Pille zu nehmen.

      Dementsprechend spät war ich dran, als ich erst mit Mitte Zwanzig mein erstes hormonelles Verhütungsmittel verschrieben bekam. Damals wie heute war die einzige Aufklärung, die es seitens der Ärztin dazu gab: „Ich bin verpflichtet, Sie darüber aufzuklären, dass hormonelle Verhütungsmittel in seltenen Fällen zu einer Thrombose führen können. Doch das betrifft eher starke Raucher.“ Damit war die Sache abgehakt.

      Insofern: Ja, natürlich wurde das immer mal am Rande erwähnt und man hat sich ja auch die Packungsbeilage mit den möglichen Nebenwirkungen durchgelesen. Allerdings nimmt man auch Aspirin, obwohl auf die Möglichkeit einer Hirnblutung hingewiesen wird. Dass es eben nicht nur starke Raucherinnen treffen kann und dass eine Thrombose nicht selten zu einer Lungenembolie, einem Schlaganfall und sogar zum Tod führt – das hat mir keine meiner vergangenen vier Frauenärztinnen ans Herz gelegt.

      Selbstverständlich ist jeder selbst für seine Gesundheit verantwortlich. Doch ich finde rückblickend, dass zu lapidar mit hormoneller Verhütung umgegangen wird und das fängt bereits in der Schulzeit an. Ob Biologieunterricht, BRAVO oder Frauenarzt – die Pille wird immer als eins der sichersten Verhütungsmittel angepriesen. Die Thrombosegefahr wird dabei immer in einem Atemzug mit dem Rauchen genannt, sodass man sich schnell in Sicherheit wähnt. Und die noch viel schlimmeren Folgerisiken, die leider gar nicht mal so selten vorkommen, werden in der Regel gar nicht erst genannt. Und somit verschwimmen die Gefahren zum allseits bekannten Kleingedruckten. Und das ist fatal.

  29. drei leute, drei erfahrungen…
    ich bin jahrgang 70. das thema pille wurde bei mir also ebenfalls in den 80ern aktuell.
    mit 13 nahm etwa ein drittel der mädels in meinem umfeld die pille, drei jahre später waren es fast alle. sicherlich waren nicht alle schon sexuell aktiv, aber die pille galt als wundermittel gegen akne & fettige haare. & hey… der busen sollte auch voller davon werden.
    nebenwirkungen? ja, könne es geben. in ganz seltenen fällen, sagte meine frauenärztin. aber das sei ja bei keinem medikament auszuschliessen.
    die tatsache, daß ich als möchtegern-cooles-punkrock-gör mit 15 natürlich schon geraucht habe, war kein thema.
    genausowenig war der umstand, daß die pille allein keinen ausreichenden schutz gegen geschlechtskrankheiten darstellt, jemals inhalt irgendeines beratungsgesprächs – & das trotz der in den 80ern von aids dominierten schlagzeilen.
    meine frauenärztin hielt mich schlicht für hysterisch, als ich auch das dritte hormonpräparat nicht vertrug. vom ersten hatte ich extreme stimmungsschwankungen („du bist 15. das ist normal in deinem alter.“), vom zweiten fiese pickel („wenn du sie kontinuierlich weiternimmst, verschwinden sie auch wieder.“), vom dritten schmerzhafte spannungsgefühle in den brüsten bekommen.
    ich habe dann beschlossen, den arzt zu wechseln & im fall der fälle mechanisch zu verhüten. mit beidem bin ich ganz gut gefahren.

    meine beobachtung deckt sich durchaus mit dianas: die pille wird häufig als eine art lifestyleprodukt wahr- & eingenommen.
    außerdem ist es ja sooo emanzipiert, wenn frau sich allein ums kontrazeptivum kümmert. 😉

  30. Schöner Artikel über die Baboons.Aber, daß Facebook ein Printmedium ist ist mir neu.*grins* Nix für ungut !!Hat mich halt amüsiert.

    • Wir müssen Dich enttäuschen, Du hast Dich umsonst amüsiert 🙂 Bocky hat nicht geschrieben, dass Facebook ein Printmedium sei. Er schrieb: „…verschiedener Printmedien sowie Facebook…“. Sowie macht hierbei deutlich, dass es sich um zwei verschiedene Medien handelt 😉 So, KLugscheißer-Modus aus. Es freut uns, dass Dir der Artikel gefallen hat. Cheerio!

  31. Ich klicke mich durch die Seite, gibt es irgendwo eine Info darüber wer diese Sendung macht? Oder muss man dazu alle Folgen hören?

    Auch in der Crew tauchen beide nicht auf: https://polytox.org/crew/
    (Jan Off ist mir bekannt, aber wer ist Hagestolz?)

    • Der Podcast wird von Jan Off und Herrn Hagestolz gemacht. Infos zu den beiden findest Du auf Ihrer Website http://alleskoennteanderssein.de. Da wir nur die Folgen verlinken und sie sonst nicht für Polytox schreiben, tauchen sie nicht als Crew nicht auf. Aber das könnte man ja mal ändern.

  32. Ich hör den Podcast zum ersten Mal. Ist es gewollt, das man sich gegenseitig dauernd in’s Wort fällt?

    Das strengt mich auch beim Pogoradio oft an, weil auch der Rüdi diese Unart fröhnt – wobei das bei ihm mittlerweile deutlich nachgelassen hat.

    Versucht doch mal den anderen aussprechen zu lassen und einen Gedankengang auszuformilieren, bevor man seine eigene These dazu äußert. Wie gesagt als Zuhörer ist das anstregend.

    Nach einer Stunde hören,

    ….

    muss ich das revidieren. Im Verlaufe des Gesprächs wird das deutlich angenehmer. Und ich bin durchaus positiv über die Gedankengänge der Protagonisten überrascht. Auch wenn ich nicht jede Meinung teile. Aber ich gewinne den Eindruck: „mit denen würde ich gerne auch mal diskutieren“.

    Nur – „Rocky gucken“ – zeugt von einem schlechten Filmgeschmack 🙂 ich hoffe der Musikgeschmack ist besser.

    Und – ich finde die Tonquali nicht so opti. Klingt etwas dumpf. Ich hab‘ den Podcast mit Audacity nachjustiert. Mehr Höhen mit dem EQ und den Leveller drüber laufen lasse. Aber das geht sicher besser.

    Nun denn, ein angenehmer Hintergrund beim kochen.

    • Erinnert mich an Supertom, der guckt auch immer Düsenjägerfilme.

      Aber Helden brauch ich weder in echt noch in der Fiktion und da es leider keine Satire ist, finde ich solche Filme sogar gefährlich. Aber die Amis spinnen eh, wenn es darum geht starke Männer zu feiern. Trump ist nur die logische Folge von so was.

      Ich schau mir lieber Looser an, mit denen kann ich mich besser identifizieren.

      • Rocky I ist ernsthaft ein guter Film, Teil 2 ist auch in Ordnung. Teil 3 – 5 sind dann zugegebenermaßen Trash. Teil 6 geht aber wieder.

        • Ich finde die Darstellung von Gewalt, um einen Mann(!) als besonders heroisch hinzustellen, nicht mal als Film gut. Für mich ist das das Abbild der Wirklichkeit, also zu ernsthaft. Vermutlich ist meine und deine Haltung zu Gewalt unterschiedlich, ich finde Gewalt abartig. Oder was findest du daran gut?

          • Ich hatte nie den Eindruck, dass bei Rocky Gewalt abgefeiert wird, anders als vielleicht bei Rambo. Bei Rocky geht es ums Boxen, ein Sport, der zwar gewalttätig ist, die aber in einem durch Regeln festgelegten Rahmen stattfindet, und wenn zwei Menschen Lust haben, sich auf die Mütze zu hauen, dann sollen sie halt. Ist ja ihre freie Entscheidung. Darüber hinaus habe ich mit Gewalt nix am Hut und versuche Probleme, verbal zu lösen. Wenn das nicht klappt, ziehe ich mich zurück.

  33. AWESOME. War gestern in M’Gladbach auf dem Abschiedskonzert von
    „The Devil in Miss Jones“
    Bombastisch und traurig. Ist das Outro auch von Jenen?

    • DANKE!
      Ja, sehr schade. Und nein, das Intro/Outro ist nicht von Miss Devil in Miss Jones. Das stammt von freefx.co.uk

  34. Hallo?
    Es gibt keine Punkmusik die sich über KZs lustig machen?
    https://www.youtube.com/watch?v=yvFpKMlfkxY

    Wobei ich eigentlich eher diese Menschenverachtende und Gewaltverherrlichende bei den Rappern häßlich finde. Wie bei den Rockyfilmen. Gewalt ist dort wie hier eine männliche Pose, in einer Welt, wo die armen Unterdrückten nicht anders können. Und gleichzeitig kommt beim RAP noch die Überhöhung des eigenen Ichs, als eine klassische faschistische Pose dazu. Diese eine Zeile als „Antisemitisch“ darzustellen ist in diesem Kontext ein Witz. Was ist an der Aussage „mein Körper definierter als… “ – Anti? Gegen was?
    Es ist vielleicht pietätlos (s. youtube Link) aber *gegen* Juden? Es enthält ja nicht mal ein Klischee. Der Rest des Textes ist Frauenverachtend, dass scheint aber weniger schlimm zu sein.

    • Hallo,
      Raidys These war natürlich steil, aber hat er wirklich so Unrecht? In der Anfangszeit gab es sicher ein paar fragwürdige Songs, den von Dir genannten, weiß nicht, ob die sich da wirklich lustig drüber machen, klingt für mich eher wie ein zynischer Kommentar. In den vergangenen 20 Jahren habe ich zumindest nicht mitbekommen, dass irgendeine mir bekannte Punkband sich über KZs lustig gemacht hätte, was nicht heißen muss, dass es das nicht gab.
      Zur besagten Zeile aus dem Kollegah/Farid Bang-Song: Kam vielleicht nicht so raus, aber wir beide finden die Textzeile auch nicht antisemitisch, sondern geschmacklos. Bei Kollegah ist es eher der ganze Rest, seine merkwürdigen Videos bei YouTube die zumindest eine große Nähe zu antisemitischen Denkfiguren nahe legt.
      Zu Deiner Aussage zu Rap generell: Ich denke Du meinst Gangsta-Rap im Speziellen. Da mag ich Dir gar nicht widersprechen. Ich kenne mich da zu wenig aus, höre den Kram nicht, weil mich die Texte so gar nicht ansprechen, sondern im Gegenteil oft abstoßen. Allerdings gibt es genügend Rap und Hip Hop der dem von Dir beschriebenen in keinster Weise entspricht.
      Anyway, danke für Deinen Kommentar. Zeigt ja, dass es doch Leute gibt, die aufmerksam zuhören 🙂

  35. Zu dem Thema muss man aber auch die „Denkfabrik“ „Institut Solidarische Moderne“ erwähnen. Denn Ypsilanti meldet sich bereits 2010 wieder „zurück“.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/linke-denkfabrik-ypsilanti-meldet-sich-zurueck-a-675219.html

    Seltsamerweise (für mich) ist das ISM eine starkes Zentrum, dass gegen Wagenknecht/Lafontaine agiert. Die durchaus, was Kritik am wirtschaftsfreundlichen SPD Kurs angeht, auf der gleichen Linie wie Ypsilanti liegen. Aber z.b. bei Fragen wie mit NATO umgegangen wird oder was allgemein Friedenspolitik bedeutet, sehr unterschiedliche Positionen haben.

    Trotzdem bin ich der Meinung, wenn es mehr Ypsilantis in der SPD gegeben hätte, wäre die SPD nicht dort wo sie jetzt ist.

  36. Ich will auch nicht „mit Leuten von gestern über Dinge von vorgestern reden“.Gerade bei FACEBOOK nimmt die Punknostalgie immer größere Ausmaße an.Und dann hab ich mich selber dabei erwischt, daß ich dabei ordentlich mitgemacht habe.Konsequenz daraus ist , daß ich jetzt mit dem Nostalgiequatsch aufhöre und ich mich mal umschaue was ich noch so anstellen kann.Im Gestern verharren bringt einen nicht nach vorn.

    • Es schadet nie, zurückzublicken, aber man sollte nicht im Gestern verharren. Da hast Du vollkommen recht. Uns ist das mit der aktuellen Folge ja nur so halb geglückt, im APPD-Block waren wir ja schon ein wenig nostalgisch, haha.

  37. Im Grunde ist es doch scheißegal auf welche Art und Weise man Musik hört oder ? Ich kaufe gern Platten von Bands die ich liebe und geil finde (White Stripes in dem Fall, zum Beispiel) Wichtig ust nur DASS DIE MUSIK beim Hörer ankommt.
    Streaming find ich persönlich seltsam aber jedem Tierchen sein Plaisierchen.

    • Klar, da gebe ich Dir vollkommen Recht. Soll jedeR die Musik mit dem Gerät hören, wie er oder sie mag.

  38. Hallo Falk, dein Review für super real befunden, und höre die Songs grad zum x-ten Mal, gute Mucke das!

    Hab gleich unsere neuen Aufnahmen beim Ox angemeldet, mal schauen, was die sagen…*

    Beste Grüße nach wo du magst.

    Nils

    • Haha, ich glaube nicht. Ich frage ihn später mal. Ich kannte sie auf jeden Fall nicht.

        • Damit wird die Aussage im Pod (Min 1:51:23) obsolet 😉
          „wo Frauen nicht oben ohne rumlaufen können ohne das was passiert“ – wobei mir nicht klar ist, was er mit passieren meint?
          Das die Männer gucken? ….

          Ach und übrigens fand ich das Interview sehr gut.

          Am Anfang war ich skeptisch – sehr skeptisch. Ich finde das Fokusieren von politischer Arbeit auf äußerliche Zuschreibungen zweifelhaft und es mangelt so mancher Analyse der Friedas am Kontext. Aber ich will jetzt gar nicht im Detail anfangen, das ufert aus.

          Auch halte ich halte die Definition oder Vorstellung von linker Politik, die am anfang in den Raum geworfen wird für falsch. Für mich klingt das so, als ob auch eine Nonne linke Politik macht, die setzt sich ja auch für die Schwachen ein. .. Naja, ich will gar nicht meckern, denn eins muss ich sagen, die Manu kommt trotzdem symphatisch rüber. Auch wenn ich in manchen Punkten nicht mir ihr übereinstimme (ich finde Turbonegro langweilig), so haben mir ihre Standpunkte über Prostitution eine neue Sichtweise gezeigt und ihre Frage macht Sinn.

          Ob die Bestrafung der Freier aber dann tatsächlich die Schattenseite des Gewerbes beseitigen oder nicht noch mehr Untergrund erzeugen, muss sich noch zeigen. Ich präferiere den meiner Ansicht freiheitlichen, selbstbestimmten Ansatz. Sehe aber nach dem hören dieses Interviews auch noch mehr die Nachteile davon.

          • Ich finde nicht, das die Aussage damit obsolet wird. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer 😉
            was passieren könnte? Gaffen, dumme Sprüche und Betatschen könnte ich mir schon vorstellen, auch auf manchen Punkkonzerten. Aber ich habe nichts dagegen, wenn ich hier falsch liege.

            Danke! Freut uns, dass Du das Gespräch gut fandest, auch wenn Du nicht immer einer Meinung mit ihr bist. In Bezug zur Prostitution ging es mir ähnlich wie Dir. Das Gespräch hat mir ein paar Dinge, die eigentlich offensichtlich sind, doch bewusster gemacht. Ob das nordische Modell die Lösung ist, weiß ich auch nicht. Aber zumindest scheint es in Schweden ja besser geworden zu sein. Und die deutsche Laissez-faire-Handhabung hat den Untergrund auch nicht ausgetrocknet. Warum also nicht einmal etwas Neues ausprobieren?

  39. Hab jetzt die erste Stunde durch. Der Raindy ist zu laut und leider lacht er auch gerne, was teilweise sehr anstrengend ist.

    Hier mal ein paar interessante Ergänzungen

    Zum einen ein langes Interview mit Lauterbach, wo das eine oder andere vertieft wird, was der Dominik sagt: https://www.ox-fanzine.de/web/itv/4455/interviews.212.html

    und eine lange Geschichte von Rock-o-Rama aus dem Moloko Plus (auf den Orginalseiten finde ich es nicht mehr, aber im Webarchiv existiert es noch:
    https://web.archive.org/web/20070919194720/http://www.moloko-plus.de/fanzine/archiv.php?subaction=showfull&id=1101901881&archive=&start_from=&ucat=&

    Da wird vielleicht auch die Entwicklung etwas deutlicher. Für mich war RoR damals kein Nazilabel und Cortbrocken kante ich nur aus dem Film Randale und Liebe https://www.youtube.com/watch?v=K2HwCIlCiJ8 und das Lied das die spielen ist textlich links. Das ging für mich erst später los.

  40. Schade , daß das Interview so kurz ist.Der Mann hat wenigstens was substanzielles zu sagen.Die Bücher sind auf jeden Fall sehr lesenswert.

  41. So Musik war für mich in der damaligen Zeit der Horror!

    Das ist Studentenmukke! langweilig und Pseudolyrische Texten.
    Furchtbar!

    Konzerte mit solche Bands musste man damals öfters über sich ergehen lassen, man wusste es nicht besser, da es kein Internet gab um sich mal schnell die Musik bei youtube anzuhören-

    Das erinnert mich daher an mein erstes Konzert in der Batschkapp. Am 3.7.1981 spielten dort Totto Lotto aus Frankfurt und NoAid aus Wiesbaden.
    Für mich als Landei aus Kreuznach war die Fahrt dorthin eine Tortur. Ich bin vom Hauptbahnhof zur Batschkapp gelaufen – da es mir damals nicht möglich war heraus zu finden wie man mit dem ÖVP dorthin gelangt. Ich galueb ich bin fast 3 Stunden gelaufen. Auch die Rückfahrt war ein Desaster. Ab Mainz fuhr kein Zug, so dass ich irgendwann Nachts um 3 an der Saarstrasse in Mainz schlief und über viele Umwege nach Hause kam. Im zarten Alter von 16. Wenn meine Mutter gewußt hätte wo ich unterwegs war …

    Von Totto Lotto gibt es nur einen Blogeintrag (vielleicht funktioniert der Downloadlink noch)
    https://brotbeutel.blogspot.com/2009/08/toto-lotto-extended.html

    Aber NoAid gibt es auf Bandcamp und meine Erinnerung hat mich nicht getrügt – es war furchtbar (zum Glück hatte mich einer von Totto Lotto umsonst reingelassen, da ich bereits Stunden vor dem Konzert vor der Tür saß)
    https://noaid80.bandcamp.com/

    John Peels Musikgeschmack ist meines erachtens nicht über alle Zweifel erhaben oder man ist auch ein Freund von Studentenmukke 🙂

    • Warum wundert es mich nicht, dass Der Moderne Man nicht Deins sind 🙂
      Aber nach dieser Erfahrung ist das vielleicht auch nicht verwunderlich.
      Ich mag Studentenmukke bisweilen ja sehr gerne und schreibe ja selbst öfters pseudolyrische Texte. Vermutlich liegt es daran.

      Vielen Dank für die Links. No Aid habe ich mir gleich einmal heruntergeladen. Bin immer gespannt wie Bands aus Wiesbaden damals klangen. Der Totto Lotto Downloadlink funktioniert leider nicht mehr. Hätte mich schon sehr interessiert, wie die Band klingt, die angeblich Schuld daran ist, dass sich in Frankfurt die Onkelz und der Durstige Mann gegründet haben.

      • Stimmt zippyshare ist auch down. Ich hatte mir die Datei runtergeladen, ich kann sie dir mal irgendwo hin packen zum runterladen.

        Ja, das war damals eine Seuche.

        Interessanterweise kommt der Konflikt von damals in deinem Podcast mit Raidy auch immer mal wieder vor. Ich meine beim Interview mit Dominik. Wo Raidy anklingen lassen hat, dass er verwundert ist ob diese Zustimmungen zu manchen aktuellen Themen in der „Szene“ nicht ungewöhnlich wäre? Und ich meine da raus gehört zu haben, dass du das auch nicht so richitg nachvollziehen konntest.

        Das juckt mich aber auch immer wieder, dass das Kontroverse und der Nihilismus der dem Punk innewohnt heute einem Aktivismus gewichen ist, der in vielen Punkten denen der Hippies damals ähnlich ist. Noch erstaunlicher ist das, wenn man dann sieht, dass viele Themen eigentlich im Mainstream völlig legitim sind, d.h. der Punker von heute hat die gleiche Haltung wie Zeit-, Taz- oder ZDF-Journalistin. Wo ich dann nicht mehr mitkomme.

        Da ist dann auch eine Grundlage der damaligen Abneigung. Als ich mich dem Punk hinwendete war für mich der Grund, vor allem die Abneigung gegen Normen, die du in einem bestimmten Milieu hattest, vor allem in ländlichen Regionen (soweit ich weiß lebte ich damals nicht fern der Region, wo auch der Raidy gross wurde). Paarbildung, Familiengründung und Arbeitskarriere waren dort vorgezeichnet und auch exakt so vorgesehen. Wenn du da nicht mitmachen wolltest, warst du sozial Aussenseiter.

        Das heißt viele der frühen Punks kamen aus so einem Umfeld weil sie sich aus diesen Pflichten lösen wollten. Das läßt sich heute schön sehen, wenn du die Interviews in so Dokus wie „no future“ oder „Randale und Liebe“ anschaust. Das sind einfache Leute, keine Studenten.

        https://www.youtube.com/watch?v=iTvnJU0Vvl8
        https://www.youtube.com/watch?v=K2HwCIlCiJ8

        Aber Über die Leute gibt es heute keine Bücher, logisch weil Haupschüler keine Bücher schreiben. und die Abiturenten von damals haben halt „der Moderne Man“ oder „Der Plan“ gehört und deshlab kennt man vieles vor allem aus dieser Szene.

        Aber der harte Bruch wurde damals durch das Zap oder Trust massiv eingeleitet und damals letztlich vollendet. das war letztlich genau das Hauptschüler gegen Abiturient, letztere wollten nicht mehr mit den anderen zusammen was machen und starteten ihre eigene Bewegung.

        Über die frühere Zeit schrieb aber Frank Apunkt mal von der für mich anderen Seiten (lustig ist hier, dass er den Begriff Hardcore für die Asipunx verwednet, der dann später das Synonym für die Abi Punks wurde):
        https://www.intro.de/popmusik/geisterfahrer-matthias-schuster

        Dass Mittagspause etwa sich erfrechten, in der Markthalle in Holzfällerhemden aufzutreten, konnten die Hardcore-Punks natürlich nicht durchgehen lassen. Erst später entstand dann mit dem Krawall 2000 ein Veranstaltungsort, der sich ganz in den Händen des wertkonservativen Punk-Milieus befand, was dazu führte, dass die Kunst-Punk-Szene, die zur frühen NDW wurde, und die Hardcore-Fraktion sich – in ihrer jeweiligen Nische eingefriedet – gegeneinander abschotteten. Die subkulturelle Öffentlichkeit zerstob so in zahlreiche, sich schnell verwirbelnde Szene-Späne.

        Mich nerven zwar so Pauschalisierungen, aber ich finde es gut formuliert und es trifft eben die damalige Auseinandersetzung richitg. Für mich war früher auch immer klar wenn mich irgendwelche Studenten angelabert haben „ich früher auch mal Punk“ – Nein! das warst du nicht, du wolltest deine Eltern ein bisschen ärgern, jetzt machst du Hochschulkarriere.

        Es gibt halt unterschiedliche Sichten auf die Welt, die einen umgibt. Und für Toleranz braucht man die Fähigkeit die Welt der anderen zu verstehen, um zu erkennen was er möchte.

        Ich habe übrigens immer grosse Freude an solchen Künstler gehabt, die die Grenzen der Kunst überschreiten. Nur die Musik, die einem gefallen soll muss die Gefühle vermitteln die einen umtreiben und das taten solche Bands bei mir eben nicht und sie liefen für mich damals nicht unter dem Label Punk.

        Manchmal aber schon z.b. Palais Schaumburg

        • Ja, Raidy versucht den Konflikt immer mal wieder heraufzubeschwören. In den Patreon-Folgen noch mehr als in der Folge mit Dominik. Einerseits sticht Raidy da natürlich in ein kleines Wespennest, ich habe ja Abitur und Studium gemacht, andererseits kenne ich es nur zu gut, ich komme selbst vom Land und wollte da so schnell weg wie es geht, weil ich da nicht reingepasst habe. Ich finde auch diese Trennung in Studentenpunk und „richtigem“ Punk oder Straßenpunk doof. Ich höre mir beides gerne an und finde, beides gehört dazu.
          Und davon abgesehen: Gab es diese Trennung nicht schon immer? Hier die Kunststudenten, die The Clash, dort Chelsea, die singen: „We have the Right to work“?
          Ich war damals nicht dabei, als sich Trust und Zap gründeten, da war ich gerade im Kindergarten, haha. Kann ich also nicht beurteilen, wie krass diese Spaltung war.
          Und das viele Themen mittlerweile im Mainstream legitim sind, liegt vielleicht daran, dass einige, die damals Punk waren oder damit in Berührung kamen, heute bei ARD, Taz, ZDF oder generell in den Medien arbeiten. Und ist es wirklich so schlimm, das manche Themen heute liberaler behandelt werden als früher? Ich finde nicht. Und sind dann Bands wie Crass oder Conflict auch Hippies?

  42. Skinhead til I die ist doch super.
    Das zeugt von Format. Gerade wo dumme A… nicht stolz drauf sein sollten und mit ihrem Rechts Dreck das Bild des Skinheads verzerren.
    Rude Pride sind Skinpunk der guten alten Schule. Oi!

  43. Hat gedauert aber ich habe es eben gehört, dass ihr euch mehr Gedanken über die Zuhörer macht 😉

  44. Wheinachtsdeppressionen und Probleme mit Fußeinlagen, die ersten 5 Minuten sind thematisch doch sehr unpunkig.

    Leute, was macht ihr?
    Weihnachten ist für Spießer oder relgiöse Idioten. Es gibt nichts zu feiern und es bekommt auch niemand was geschenkt. Deshalb hatte ich Anno 1990 die „Feier“ im Mainusch eingeführt. Damals noch mit Freibier und natürlich am 24.12.!
    Schlimm das 2019 noch immer Menschen gibt die den Scheiß mitmachen. Selbst Schuld 😛

    Killdozer ist geil! Es gibt auch Youtube videos.
    https://www.youtube.com/watch?v=PZbG9i1oGPA

    Die Band gibt es auch schon
    https://www.youtube.com/watch?v=WwapQPIZoi8

    So jetzt mal hören 🙂

    • Dir kann man es auch nicht Recht machen. Erst lacht Dir der Raidy zu viel, dann ist er Dir zu depressiv. Was den nun? Soll der Raidy mehr wie EA80 klingen oder doch eher wie Dimple Minds? Und wenn Du bei den Fußeinlagen besser zugehört hättest, wäre Dir aufgefallen, dass die nur die Hinleitung zum Fast-Amoklauf waren 😉 Davon abgesehen: In unserem Podcast bestimmen noch immer wir, was punkig ist und was nicht, ha!
      An die Weihnachtsfeier im Mainusch, bei denen Ex-Arschloch auftraten, kann ich mich noch gut erinnern. Ich war der Fahrer, haha.
      Ich glaube es wird Zeit, dass Du selbst mal in den Podcast kommst.

  45. So ihr seit jetzt mit der Liste durch, daher mein Kommentar (bei 1:44:15)

    00:51:00 endlich wird über die Platten gesprochen und gleich der erste FauxPas vom Basti. Auf der 1. Slime ist kein Lied über Religon (das verwechselt er vermutlich mit der 2. alle-gegen-alle – ich find die „Yankees raus“ auch nicht schlecht)

    00:52:10 Raidi https://www.youtube.com/watch?v=M6437rqFeiM
    (ja, das ist ordentliches geknüppel)

    00:53:03 gute Wahl Falk! seh ich auch so.

    00:58:00 ZSD – habe ich leider auch erst spät in die Finger bekommen und nicht mehr wirklich zu schätzen gewusst. Aber zu Unrecht.

    1:00:00 wir hatten Muff Potter in’s Mainusch bekommen (um 1998), weil ich Nagel damals mit meinen Beziehungsproblemen und der Bedeutung (für mich) des Tapes (kleine Geschichten ..) von ihnen, anscheinend ein wenig beeindrucken konnte. Damals ging die Arroganz noch und ich meine mich gut mit ihm zu unterhalten zu haben.

    DAF geht mir am Arsch vorbei.

    1:15:00 Die Geschichte mit Korrupt und den Becks Street Ois 🙂 habe ich gar nicht mitbekommen. Lustig 🙂

    1:28:09 Der Basti ist ein Eintracht Idiot :-p
    (Die Damenwahl ist auch nicht schlecht, bei mir wäre aber trotzdem eher die Opelgang drauf)

    1:30:30 (Hattenheim hab ich gestern bei einem schönen Spaziergang im Mainzerumland aus der Ferne gesehen, sieht knuffig aus)

    1:35:30 VKJ – Heute Spaß, morgen Tod – die Doppelsingle!!!!

    1:37:00 https://www.youtube.com/watch?v=CggiTTOxOk8
    von 96 – kannte ich nicht. Aber „aus den 90’er und unbekannt“, da finde ich die geiler und härter =>
    https://www.youtube.com/watch?v=RBiAen2_jUk

    Meine Deutschpunk Liste:

    1. Razzia – Tah ohne schatten
    2. Slime – Slime
    3. Daily Terror – Aufrecht
    4. Toxomplasma – Toxoplasma
    5. VKJ – Wir sind die ratten
    6. Neurotic Arseholes – Angst
    7. Canalterror – zu spät
    8. ChaosZ – Abmarsch
    9. Knochenfabrik – Ameisenstaat
    10. Buttocks – beide EP!

    und natürlich Crackers – BRDigung (Mensch ihr seit doch Wiesbadener)
    das war meine 2. live „Punkband“ – 1980 auf dem Kornmarkt in Bad Kreuznach. Wichtig für mich. Das 1.mal Pogo.

    • Zwei Platten vergessen
      Tarnfarbe – Heroes of toady
      Rotting Carcass – EP

      Ach was interessant ist, keine Band mit einer Frau. Nicht mal einer Sängerin. Es gab aber leider auch wenige die überragend waren. Vielleicht Bluttat – Nkululeko und Hans-a-Plast – 1.

      • Stimmt, keine Sängerinnen oder reine Frauenbands. Hans-A Plast sind mit ihrer ersten LP bei mir immerhin in den Top-20. Bei den Hörerinnen und Hörern waren vereinzelt ein paar Bands mit Sänergin dabei. Immerhin.
        Danke für den Tipp mit Asozial. Geil!
        Aber Crackers, nee nie und nimmer. Gerade weil wir aus Wiesbaden sind 🙂

  46. Ich bin überrascht.

    Ich verfolge seinen Kanal auch seit längerem und finde ihn sehenswert. Ich bin ja auch ein Mann des offenen Gesprächs und sehe vieles ähnlich was Raidi im Podcast sagt.

    z.b. Was er am Anfang sagt (z.b. bei ca. 00:18:00), ist genau das was ich auch oft dachte wenn ich Phillip’s Erzählungen aus der frühen Lübeck Zeit hörte. Es gibt viele parallen in unserem „Punkerleben“ mit dem was die Rechten tun. Das war mir aber auch damals schon klar und wer damals (in den früheren 90er) nicht nur in der Politblase war, hatte ja auch durchaus Berührungspunkte oder kannte Leute denen Rechte Kontake nachgesagt wurde. Oder es gab Konzerte die Überschneidungen hatten.

    0:22:30 du wagst dich weit vor – finde ich aber auch richtig. Mir waren „radikaleren“ Gruppen auch immer suspekt, da ich Gewalt an sich immer abstossend fand. (Auch wenn klar ist auf der anderen Seite, dass es an manchen Stellen sehr notwendig war Gewalt auszuüben und sei es nur um sich zu wehren. Das ist ein Ding das ich aus den 80’er noch kennengerlernt habe. Es gab in manchen Regionen Konzerte wo man sich nicht traute sich zu wehren wenn Faschoglatzen auftauchten. Das was sehr unangenehm und bedrohlich. Daher fand ich die Entwicklung zum entschlossenen dagegenhalten sehr wichtig. Aber wenn es um Ideologie ging war schnell Schluss für mich.)

    1:15:00 „am Höfchen“ – Falk? Du warst in Mainz in deiner Jugend?

    2:03:00 Diese Aussage sollte man auch mal im Kontext der Texte der Onkelz oder Freiwild sehen – das ist genau das was die ausdrücken und warum die Leute die gut finden. Ich finde dieses Milieu auch nicht angenehm, aber ich weiss warum die so sind/waren und wenn man sich die Musik anhört spürt man auch was die darin sehen – wenn man es möchte.

    2:16:00 DAS!!!

    Und um mal wieder ein bisschen Kritik zu üben (Raidi mag das ja 😉 ). Ich finde die Geschichte von dir sehr spannend und interessant und sie paßt super zu Phillips Geschichte. Aber hin und wieder finde ich solltest du dich etwas bremsen und eher dem Gast die Gelegenheit geben einen Satz/Gedanken zu Ende zu sprechen, bevor du deine erzählst. Aber wie gesagt, interessant ist es trotzdem und vieles auch den techn. Gegebenheiten (Latenz) geschuldet.

    Auf jeden Fall ein guter Gast!

    Ich empfehle auch schon seit längeren den Kanal. Und vielleicht noch ein Hinweis.
    Dort gibt es ein Interviewgast aus Wiesbaden, die eine verstörende Geschichte hat und erzählt. In den ersten beiden Teilen berichtet sie über Aktionen, bei denen ich z.T. selbst dabei war. aber das ist etwas anderes.

    • Klar war ich in meiner Jugend in Mainz. Am Höfchen, am Panther, in der Augustinergasse, Hilton-Treppe oder im Mainusch. In Wiesbaden war ja nicht viel und im Rheingau ging gar nichts.

  47. Hey männers geiler scheiss! Dicke Grüße vom bocki 25jahre deutschpunk live&laut.
    Leider im Moment ohne Band! Daher geil euch zu hören alte gescheiten mit neuen Gesichtern! Weiter so stay punk&fam
    Auf bald mol da bocki da hutmacher

  48. Ich glaube nicht daran, dass Frauen so generell – wie der Falk das sagt – diskrimniniert sind.

    Alles was du andeutest sind Probleme im miteinander, aber das ist keine Frage „der Gesellschaft“ oder resp. des Staats. Das sind Fragen die in der Erziehung geklärt werden sollten, also pädagogische. Und dann müsste man zeigen wo es pädagogische Konzepte gibt, die eine Unterdrückung der Frau propagieren? Wer macht das und warum tut man nichts dagegen?

    Und wenn man sich die Debatte genau anschaut geht es nur um die Frage wer Macht hat. Wer sich da auf Attribute wie dem Geschlecht oder der Herkunft operiert entfernt sich von linken Gedanken oder Zielen.

    Mittlerweile hat diese gelaber von Studentenkreisen wie es Raidy so schön sagt, eine Dimension erreicht die jegliche sinnvolle Gesellschaftskritik überlagert. Wie euer Beispiel sehr schön zeigt, man redet nur noch darüber wer, wann, wieviel eventuell diskriminiert sein könnte und baut sich dann aus Bausteinen seinen Geschichtsunterricht noch seltsame historische Rechtfertigungen zusammenbaut. Also auf der einen Seite total verkopft und kaum verstänlich für jemand der das Adornoseminar nicht besucht hat, aber in der Realität nicht überprüfbar – also das gegenteil von Wissenschaft (die immer falsifizierbar sein muss)

    Zumindest für die Idendititätspolitik erkennen das auch einige, was dahinter steht und welcher Bullshit sie ist.
    https://makroskop.eu/2020/07/identitaetspolitik-und-der-neue-geist-des-kapitalismus/

    Selbst wenige in der SPD haben erkannt, dass sie dort wohl auf ein fragwürdiges Pferd gesetzt haben
    https://www.tagesspiegel.de/politik/corona-machts-moeglich-wirtschaft-statt-identitaetspolitik-moralisch-sein-kann-jeder-kompetent-sein-erfordert-arbeit-und-anstrengung/25890878.html

    Ich finde aber sowas gehört in keinen Punkpodcast. Das ist Studentengewichse 😉

    • Falk hat ja auch nicht gesagt, das alle Frauen generell unterdrückt werden, sondern hat noch ein: „die meisten zumindest“ hinterhergeschoben. Und ja, ich denke, die meisten Frauen werden noch immer unterdrückt. In Deutschland sicher weniger als in vielen anderen Ländern, aber global betrachtet ist die Aussage sicher nicht falsch.
      Ja, was ich andeute sind sicher auch Probleme im „Miteinander“, damit ist es aber doch ganz klar eine Frage der „Gesellschaft“, denn diese ist ja nichts anderes als ein großes „Miteinander“. Ich gebe Dir Recht, dass es auch eine Frage der Erziehung ist, aber halt nicht nur. Wenn es nur eine pädagogische Frage, gäbe es bspw. ja keinen Sexismus, keine Vergewaltigungen, keinen Mord, denn die wenigsten Eltern werden ihre Kinder dazu erziehen wollen. Es ist daher auch eine Frage der gesellschaftlichen Machtverhältnisse. Und die sind veränderbar.
      Wenn unsere Folge wirklich ein Beispiel dafür ist, dass man nur noch darüber redet, wer, wann, wie viel diskriminiert hat, dann kam unser Standpunkt schlicht nicht rüber. Wir wollen einzelne Diskriminierungen eben nicht aufwiegen und uns an einer „Diskriminierungshitparade“ beteiligen – weil es die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse nicht wirklich ändern und verbessern wird, wenn sich alle marginalisieren und abgrenzen. Ich habe aber auch nicht den Eindruck, das wir zu denen zählen, die bislang sich aus Bausteinen ihren eigenen Geschichtsunterricht zusammengebaut haben. Falls Du von uns diesen Eindruck hast, dann kam das, wie gesagt, falsch herüber.
      Stimmt schon, sowas gehört sicher in kein Punkpodcast. Ich deshalb sehr froh, das wir keinen Punkpodcast machen und deshalb über alles reden können, was wir wollen 😉

  49. Wozu muss man Menschen als „Aluhutträger“ lächerlich machen? Weshalb soll es heute keine „Verschwörungen“ mehr geben? Rückblickend erweisen sich alle großen und aber auch kleine politische Entscheidungen in einem anderen Licht als zum Ereignis offiziell dargestellt. Manchmal gehen solche Theorien dann in die Geschichte ein als z.B. Brutkastenlüge (Irakkrieg) …Konsequenzen, fast keine. Aber wehe, man zweifelt aktuelle Geschehnisse an…vielen Dank an Herrn „Geh scheißen“ für diese leider traurige Erkenntnis. Mir wäre es lieber, man würde respektvoller miteinander umgehen, und zumindest offen über mögliche „Verschwörungstheorien“ reden können. Manchmal ist was dran, manchmal nicht. Aber niemand wird gern belogen, aber niemand der belogen wurde, fällt es leicht, sich einzugestehen, dass er belogen wurde. Das ist Psychologie…Ego und Weltbild könnten drunter leiden.

  50. Hurra Deutschland,

    der Typ ist ohne Beratung ausgestiegen und wird mit seiner
    krassen „Spreche“ auf Schulkinder losgelassen, was soll das?

    Der hat doch selber noch einige unerledigte Spychosen,
    Bücher auf Droge schreiben und nackt auf einer Bühne
    von Schülern sitzen. Wow. Ist er jetzt Künstler?

    Boah stranger Typ…nervt irgendwie…noch nicht böse gemeint…

    Er weiß alles und nix, mit Diplom!

    Hab ich jetzt 1,5 Std. meines Lebens verschenkt,
    ich denke nicht, Buch wird nicht gekauft, danke!

    Christian Worch schützt die Asylsuchenden… was für eine Sendung.

    Fridays for Future sind gegen Obdachlose???

    Sehr allgemein…

    Lunger rum, wir lungern hier rum…

    Leipzig ist so asozial, scheiße!!!

    „Das sind die Realitäten“…gibt es da auch andere Stimmen???

    Dann mache ich lieber eine Lesung mit diesem
    Falk Fatal…

    • Krass wie unterschiedlich man Aussagen auffassen kann. Ich glaube, da tust Sebastian ein wenig Unrecht. Ich kann mich auch nicht erinnnern, dass er gesagt hat, er habe nackt vor Schülern gesessen. Aber über eine Lesung mit Falk Fatal würde ich mich freuen 🙂

  51. Man könnte denken, man hört die Stimme aus dem Gesundheitspropagandministerium. Einst waren Punk oder auch Linke Kritiker die das System hinterfragen und nicht das glauben was in den Medien steht. Heute ist es ein grosser Gleichschritt (lockstep, ein grosser Plan der Wirklichkeit werden scheint https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/schwartz-lock-step/) der alle mit frohen Herzen erfüllt und jeden Zweifel mit bösärtigen Reaktionen zur Seite wischt. Ist es tatsächlich so, dass es eine schlimme Epidemie gibt, gegen die es nur eine einzige sinnvolle Reaktion gibt?
    Ich habe da Zweifel, aber man sollte sie nicht äußern, wie auch dieser Podcast zeigt.

    „Don’t believe everything that you read in the press
    Don’t believe what you read“
    (Newtown Neurotics)

    Ihr reflektiert ohne zu hinterfragen 1:1 das was in den Medien steht. „Reichstagsstürmung bei Coronademo“ – das diese Bühne in unmittelbarer nähe des Reichstags – weit weg von der an der Sieggessäule – von einem ehemaligen NPD Funktionär angemeldet und von der stadt Berlin genehmigt wurde(!) – ohne ein Verfahren, ohne grosse Auflagen und mit klaren extremistischen Hintergrund, ist natürlich völlig normal? Und das die seltsame Heilpratikerin explizit von einem friedlichen „erorbern“ der Treppe spricht, wurde auch nicht in den Medien berichtet. Dort ist es ein Sturm. Und das hinterher alle diese Nähe zu der Demo der Kritiker (die über die Maskenpflicht hinausgeht), die mit Sicherheit gewollt durch den Innensenator erzeugt wurde, als Tatsache sehen, zeigt nur, dass man gerne dieses Bild der bösen „Maskenkritiker“ und der asozialen Coronaverbreiter sehen und verbreiten wollte – und es gelingt.

    Ich weiss es fühlt sich besser an, wenn man gemeinsam das gleiche denkt wie alle anderen (im Gleichschritt ist). Und es ist anstregend Aussagen und Themen auf den Grund zu gehen oder auch mal anderen zu zuhören, die nicht die eigene Meinugn haben. Schlimm finde ich es, wenn irgendwo aufgeschnappte „Haltungen“ als fundamentale Handlungsanweisungen und endgültige Wahrheiten verbreitet werden.

    Für mich gehörte das „in Frage stellen“ und der Zweifel immer zu Punk dazu. Mehr noch, der Extremismus der Destruktion ist und war für mich Grundlage dieses Gedankenkonstrukt. Werte, Moral und Traditionen hinterfragen und neu aufbauen. Diese Freiheit des denken und handelns ist heute unvorstellbar. Jeder muss ein Teil seines moralisierten Umfelds sein, wo es immer darum geht ein Teil des guten zu sein und der Spielraum der Bewegung wieder immer kleiner. Vieles was hier als Links definiert, wirkt auf mich wie alte Ketten in einem neuen Gewand. Mach mit, sonst gehörst du nicht mehr dazu.

  52. Erstaunlich, dass man bei der Recherche zum Thema vorzugsweise hier auf die Seite dieses substanzlosen Penners geleitet wird, der auch noch jegliche Kontenance in seinen Kommentaren vermissen lässt…

    Ach ja….. Penner bedeutet in meinen Kreisen „Journaille“ 😃

  53. Nicht nur ganz schlaue, sympathische Aufsässige, sondern auch ein ganz tolles Interview. Danke. CD wird definitiv gekauft (statt nur „besorgt“).

  54. Danke, Mutant77. So ist es. Unglaublich wieviele soganannte „revolutionäre Linke“ sich in diesen Tagen mal eben als beinharte Ideologen outen, die einfach nur nachquatschen was ihnen vorgebetet wird. Da dachte man, die Leute können differenzieren. Und was machen Sie? Sich systemorientiert einreihen, nur um irgendein abstruses rechtes Feindbild zu konstruieren an dem sie sich abreagieren können. Ganz arm und hat definitiv nichts mit Punk zu tun. Der kommt nämlich von Herzen und nicht aus einem Gehirnwäscheorgan. Ich könnte jetzt unzählige Punkbands aufzählen, die seit fast 40 Jahren die „New World Order“ (oder wie man es auch immer nennt) anprangern. Das waren dann wohl alles getarnte Faschisten, oder? Das ist übrigens auch eine Verschwörungstheorie 😉 Bleibt mir bloß weg mit Euren verstaubten Polittheorien.

  55. Ich bin ja immer wieder überrascht, was Punk früher alles gewesen sein soll und was nicht. Aber das Schöne am Punk ist ja, dass solange noch niemand das große Regelbuch des Punks gefunden hat, alle ihren Punk so leben können wie sie wollen. Und wenn das für Euch heißt, sich gemein zu machen mit Esoterikern, Hippies, Reichsbürgern, Antisemiten, Wissenschaftsleugnern und knallharten Rechtsextremisten, und deren Mist nachzuplappern, dann haben wir eben unterschiedliche Auffassungen über Punk.
    Ein kleiner Musiktipp dazu: https://youtu.be/iyc62g7YQM0

    P.S. Für diese Erkenntnis muss man übrigens keine Tagesschau sehen oder Spiegel lesen, dafür reicht es, die Telegram-Kanäle von Querdenken, Corona-Rebellen und wie sie alle heißen, zu abonnieren oder sich einfach die verschiedenen Redebeiträge der Demonstrationen und Kundgebungen in Berlin anzuhören.

  56. Was für ein hypersensibler Autor. Wenn man seinen äusserst einseitigen Bericht nicht mag, dann wird man persönlich beleidigt und die Sichtweise wird verzweifelt in den Kommentaren verteidigt. Abstrus. Da schaufelt sich der Journalismus sein eigenes Grab..

    • Es freut mich sehr, dass sich dieser Artikel, der mittlerweile vier Jahre alt ist, in der Szene der Verschwörungsgläubigen immer noch so großer Beliebtheit erfreut. Und machen Sie sich bitte keine Sorgen um den Autor. Die empörten und besserwisserischen Kommentare haben mir über die Jahre immer wieder Spaß bereitet. Nicht zuletzt wegen der irritierten Reaktionen von Verschwörungsfreunden, die zwar herumpöbeln möchten, aber nicht einstecken können. Etwas unklar ist mir allerdings, wer sich Ihrer Ansicht nach „sein eigenes Grab“ schaufelt und warum? Ist das schon eine Mordfantasie oder noch ein ungeschickter Metapherngebrauch?

  57. Hier des Rätsels Lösung (eigentlich gar nicht schwer):
    RED LONDON benannten sich nach einem Song von SHAM 69, der 1977 auf der B-Seite der Single „I Don’t Wanna“ erschien!

  58. was für ein dummes gelaber, „Working Class“! Wenn ich das schon höre! Leute, Working Class ist ein sozialpolitischer Begriff der die industrielle Revolution und damit die tiefgreifenden Veränderung im Arbeiterwesen beschreibt. Es bedeutet nicht, dass man morgens aufsteht und zur Arbeit marschiert! Schwachköpfe! SHARP und Stress-machen, das schließt sich doch schon aus. So viel Ausrufezeichen kann ich gar nicht verwenden, die bei diesem peinlich verklärten Nostalgie-Nonsens-Romantik-geschwurbel nötig wären. Ey, macht doch lieber einen Kindergarten für euresgleichen auf, da könnt ihr euch dann mit Boots&Braces aus dem Rebel-Online-Store schön eindecken und irgendwas faseln von wegen 80er und so. Prost!

  59. Ha, endlich mal einer, der meine Grundthese zu dem Thema teilt: nämlich dass es eigentlich nur so viele und erfolgreiche Männer-Bands gibt, weil Männer einfach ein viel größeres Geltungsbedürfnis als Frauen haben 🙂
    Als Frau ernte ich mit dieser These aber immer nur skeptisches Stirnrunzeln, sowohl bei Männern wie bei Frauen….

    • Das ist eine These. Wenn man aber auf erfolgreiche Musikerinnen schaut, fällt auf, das diese im Vergleich viel mehr auf die Aussenwirkung Wert legen, wo man eher ein „Geltungsbedürnis“ vermuten könnte.

      Meine Grundthese warum es bei Bands mehr Männer gibt, im Gegensatz zu Solokünstlern, ist, das Männer gerne anderen etwas vermitteln möchten und gerne mit anderen kooperieren.

      Die andere These, an der auch hängt, dass wenn Männer sich mehr für etwas interessieren, dies etwas besseres ist und daher Frauen, die es von sich aus weniger gerne machen, unbedingt dazu angespornt werden müssen, ist für mich irgendwie sexistisch.
      Weder ist das was Frauen manchen schlecht, noch ist das was überwiegend Männer machen etwas besseres.

      Und wenn wir über Gleichberechtigung reden, dann ist diese erreicht wenn jeder etwas tun kann ohne sich darüber Gedanken zu machen, ob eine stereotype Rolle dem widerspricht. Und das ist in der Rockmusik sicher erreicht. Zumindest ist das mein Eindruck wenn ich z.b. diesen Kanal anschaue => https://www.youtube.com/channel/UCO4KPEq8aA5jqbM42zf0KNg/videos

      Das sind 386 Bands in denen nur Frauen spielen und längst nicht alle. Das sind kaum Punkbands drauf. Wie z.b. LE BAMBINE CATTIVE, Eyliners, Stattmatratzen, Rabies Babies, Shityri, Disco Volante, Kamikatze, Devotchkas, Maid of Ace, Civet, Thug Murder, usw.

      Wirklich Geltungsbedürfnis? Früher war mal ein blöder Spruch „ich bin einer Band, damit ich Mädchen abkriege“ – vielleicht war das der Grund früher, weil Frauen solche Dinge bei Männer spannend fanden? Und viele Männer sind eben nicht die vergewaltigenden und mordenden Frauenvernichter, wie sie heute von gewissen Kreisen dargestellt werden. Dazu kommt, dass die Beziehung zwischen Mann und Frau oft als psychopathisch bezeichnet werden kann, vor allem in jungen Jahren. Von beiden Seiten! Das heißt es ist manchmal schwierig.
      Normalerweise machen Frauen mit ihrem Äußeren auf sich aufmerksam, Männer durch das was sie tun.
      So einfach ist das!
      Glücklicherweise gibt es davon Ausnahmen und ich bin immer froh, wenn ich Menschen treffe, die nicht in dieses Muster verfallen.

  60. Tolles interview und traurig dass Bieber das Handtuch geschmissen hat. Aber ein wichtiger Punkt wurde gar nicht weiter angesprochen… wer sind die neuen Eigentümer und machen die weiter? Das heisst doch dass seine Press-Kapazitäten nicht ‚weg‘ sind, sondern jemand anderes macht weiter…. oder?

    • Danke für das Lob.
      Stimmt, die Frage habe ich vergessen. Weg sind seine Press-Kapazitäten nicht, aber wenn er sie beispielsweise an eines der großen Presswerke verkauft hat, die kleinen Labels oder Brokern keine Kapazitäten einräumen, sind die Kapazitäten zumindest für die „Szene“ weg.

      • Er hatte glaub ich gesagt dass er es an Freunde verkauft hat. Wäre natürlich interessant zu wissen wie es da weiter geht…

    • Wurde aber anderweitig bekanntgegeben – Duophonic haben einiges übernommen. Auch ein sehr guter Laden.

  61. Er hatte glaub ich gesagt dass er es an Freunde verkauft hat. Wäre natürlich interessant zu wissen wie es da weiter geht…

  62. Hallo zusammen, hier David von duophonic. Ja, wir haben die Presse von Bieber übernommen.
    Wir sind gerade dabei die Produktion aufzubauen und denken, dass wir ab März mit der eigenen Produktion beginnen können.
    Wir sind eine kleine Firma, machen alle selbst Musik und sind musikalisch in der Subkultur verankert. Das ist und bleibt für uns wichtig!
    Denn seit 20 Jahren hält uns die Subkultur am Leben.
    Schöne Grüße
    David

  63. Hi Freunde, toller Podcast… Hier die andere Hälfte der Aktiven Notwehr, hat mit wachsendem Interesse euren geilen Podcast gelauscht. Macht weiter so…
    Kleiner Vorschlag:
    Zur Auflockerung und besserer Strukturierung der Sendung, 2-3 Songs mehr spielen. Da können die vielen Infos besser verdaut werden. Oder bin ich schon zu alt für so ein Scheiß. Helle Notwehr

  64. Wer das Zap gelesen hat, der weiß, daß der zur Suchtkrankheit und zu Gewaltphantasien neigende Borderliner Michael Arndt Antisemit, also ein typischer Deutscher, ist.

    • Anonym und ohne Beleg Menschen beschuldigen, ist ebenfalls typisch deutsch. Du kannst deinen Antisemitismusvorwurf sicher belegen?

      • Erst ein mal hast Du mich nicht zu duzen und zweitens wird im Eingangskommentar auf das „Zap“ selbst verwiesen. Mich wundert aber nicht, daß Du deutsche Elendsgestalt das Offensichtliche versuchst wehleidig abzustreiten.

        • Haha, Du bist ja ein lustiger Clown. Wenn Du nicht geduzt werden willst, solltest Du hier nicht kommentieren. Im Eingangskommentar belegst Du rein gar nichts, sondern behauptest nur. Aber so machen das typisch-deutsche Blogwartgestalten wie Du halt. Nichts auf dem Kasten haben, aber groß die Fresse aufreißen.

  65. Hey….uns ging es ähnlich mit dem Öl, nur das wir Zuwenig hatten, als wir abends mit 2 Std. Verspätung ankamen waren wir auch heile froh das Unwetter nicht im Zelt sondern noch im Auto zu erleben.Liebe Grüße und bis hoffentlich nächstes Jahr zum Rodeo

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