Polytox Podcast Folge 62 – mit Philip Schlaffer

Polytox Podcast Folge 62 Philip Schlaffer

Philip Schlaffer war Neonazi, Rocker und Rotlichgröße. Er war in Kameradschaften aktiv, gründete den „Werwolf-Shop“, der rechtsextreme Kleidung und Musik verkaufte, wurde so zu einem der bedeutendsten Rechtsrock-Produzenten, gründete später den Rockerclub „Schwarze Schar Wismar“ und war als Zuhälter im Rotlicht-Milieu aktiv. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Philip Schlaffer durch ein Video bekannt, das ihn und vier Kameraden mit Baseballschlägern und Quarzhandschuhen vor seinem Laden in Wismar zeigte, während sie versuchten eine antifaschistische Demonstration anzugreifen. Die wenigen anwesenden Polizisten mussten ihre Dienstwaffen ziehen, um eine Gewalteskalation zu vermeiden.

Während einer Haftstraße wendete sich Philip Schlaffer vom Rechtsextremismus ab, setzt sich in seinem YouTube-Channel „Ex-Rechte Rotlicht Rocker“ kritisch mit seiner Vergangenheit auseiander, unterstützt andere Aussteiger und ist sowohl als Anti-Gewalt-Trainer als auch für den Verein Extremislos aktiv. Seine Autobiografie „Hass. Macht. Gewalt. Ein Ex-Nazi und Rotlicht-Rocker packt aus“ ist kürzlich erschienen. Im Polytox Podcast nimmt er kein Blatt vor den Mund.

Shownotes

“Im Sarg ist man wenigstens allein” ist bei Edition Subkultur erschienen. Das Buch kostet als Taschenbuch 11,80 Euro (in Österreich 12,10 Euro), als E-Book 6,99 Euro. Ihr könnt es direkt beim Verlag portofrei bestellen.

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3 Kommentare

  1. Ich bin überrascht.

    Ich verfolge seinen Kanal auch seit längerem und finde ihn sehenswert. Ich bin ja auch ein Mann des offenen Gesprächs und sehe vieles ähnlich was Raidi im Podcast sagt.

    z.b. Was er am Anfang sagt (z.b. bei ca. 00:18:00), ist genau das was ich auch oft dachte wenn ich Phillip’s Erzählungen aus der frühen Lübeck Zeit hörte. Es gibt viele parallen in unserem „Punkerleben“ mit dem was die Rechten tun. Das war mir aber auch damals schon klar und wer damals (in den früheren 90er) nicht nur in der Politblase war, hatte ja auch durchaus Berührungspunkte oder kannte Leute denen Rechte Kontake nachgesagt wurde. Oder es gab Konzerte die Überschneidungen hatten.

    0:22:30 du wagst dich weit vor – finde ich aber auch richtig. Mir waren „radikaleren“ Gruppen auch immer suspekt, da ich Gewalt an sich immer abstossend fand. (Auch wenn klar ist auf der anderen Seite, dass es an manchen Stellen sehr notwendig war Gewalt auszuüben und sei es nur um sich zu wehren. Das ist ein Ding das ich aus den 80’er noch kennengerlernt habe. Es gab in manchen Regionen Konzerte wo man sich nicht traute sich zu wehren wenn Faschoglatzen auftauchten. Das was sehr unangenehm und bedrohlich. Daher fand ich die Entwicklung zum entschlossenen dagegenhalten sehr wichtig. Aber wenn es um Ideologie ging war schnell Schluss für mich.)

    1:15:00 „am Höfchen“ – Falk? Du warst in Mainz in deiner Jugend?

    2:03:00 Diese Aussage sollte man auch mal im Kontext der Texte der Onkelz oder Freiwild sehen – das ist genau das was die ausdrücken und warum die Leute die gut finden. Ich finde dieses Milieu auch nicht angenehm, aber ich weiss warum die so sind/waren und wenn man sich die Musik anhört spürt man auch was die darin sehen – wenn man es möchte.

    2:16:00 DAS!!!

    Und um mal wieder ein bisschen Kritik zu üben (Raidi mag das ja 😉 ). Ich finde die Geschichte von dir sehr spannend und interessant und sie paßt super zu Phillips Geschichte. Aber hin und wieder finde ich solltest du dich etwas bremsen und eher dem Gast die Gelegenheit geben einen Satz/Gedanken zu Ende zu sprechen, bevor du deine erzählst. Aber wie gesagt, interessant ist es trotzdem und vieles auch den techn. Gegebenheiten (Latenz) geschuldet.

    Auf jeden Fall ein guter Gast!

    Ich empfehle auch schon seit längeren den Kanal. Und vielleicht noch ein Hinweis.
    Dort gibt es ein Interviewgast aus Wiesbaden, die eine verstörende Geschichte hat und erzählt. In den ersten beiden Teilen berichtet sie über Aktionen, bei denen ich z.T. selbst dabei war. aber das ist etwas anderes.

    • Klar war ich in meiner Jugend in Mainz. Am Höfchen, am Panther, in der Augustinergasse, Hilton-Treppe oder im Mainusch. In Wiesbaden war ja nicht viel und im Rheingau ging gar nichts.

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Philip Schlaffer war Neonazi, Rocker und Rotlichgröße. Er war in Kameradschaften aktiv, gründete den „Werwolf-Shop“, der rechtsextreme Kleidung und Musik verkaufte, wurde so zu einem der bedeutendsten Rechtsrock-Produzenten, gründete später den Rockerclub „Schwarze Schar Wismar“ und war als Zuhälter im Rotlicht-Milieu aktiv. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Philip Schlaffer durch ein Video bekannt, das ihn und vier Kameraden mit Baseballschlägern und Quarzhandschuhen vor seinem Laden in Wismar zeigte, während sie versuchten eine antifaschistische Demonstration anzugreifen. Die wenigen anwesenden Polizisten mussten ihre Dienstwaffen ziehen, um eine Gewalteskalation zu vermeiden.

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